Strom von nebenan für das eigene Auto

Ove hat gut Lachen: Auf seinem Dach entsteht grüner Stom!

Elektromobilität ist einer der wichtigen Schlüssel, um die CO2-Emissionen im Verkehr nachhaltig zu senken. Das Bundesumweltministerium hat im Sommer 2019 eine Studie veröffentlicht, wonach die C02-Emissionen pro Fahrkilometer von Elektroautos über den ganzen Lebenszyklus betrachtet schon heute unter denen von Diesel- oder Benzin-Fahrzeugen liegen. Dabei ist die Energiebereitstellung der größte Hebel, um die Emissionen schnell zu senken.

An dieser Stelle setzt das Berliner Unternehmen Lumenaza an. Lumenaza bringt die Produzenten und Verbraucher von erneuerbarer Energie zusammen. Erstmals ist es nun auch möglich, dass Elektroautos mit grünem Strom geladen werden, der von Anlagen aus dem Lumenaza-Portfolio stammt. „Wir sehen natürlich den Bedarf für einen reinen Elektromobilitätsstromtarif“, so Gründer und CEO Christian Chudoba. „Elektrische Antriebe entfalten erst dann ihre volle Klimaschutzwirkung, wenn sie mit grünem Strom geladen werden.“

Dabei ist der Trend zu einer verstärkten Versorgung mit grünem Strom – auch für Elektroautos – nicht neu. In Deutschland gibt es mittlerweile mehr als 1,6 Millionen Anlagen, die aus Wind, Sonne, Wasser oder Biomasse Strom produzieren. Besonderer Beliebtheit erfreuen sich so genannte „Prosumer-Modelle“, bei denen Strom selbst erzeugt und verbraucht wird.

Häufig reicht der eigene Strom beispielsweise aus der PV-Anlage nicht aus, um den Gesamtstrombedarf für den Haushalt und das Elektromobil zu decken. „Das war unsere Grundidee: Wir stellen grünen Strom bereit, wenn die eigene Anlage nicht genügend Strom zum Laden des Autos produziert“, erklärt Chudoba. Dabei handelt es sich jedoch nicht um einen normalen Haushaltsstromtarif, sondern um einen Tarif speziell für Besitzer von Elektroautos.

Möglich macht dies eine Regelung im Energiewirtschaftsgesetz. Dort ist festgeschrieben, dass steuerbare Verbrauchseinrichtungen – dazu zählen auch Elektroautos – reduzierte Netzentgelte für den Strom zu zahlen haben. „Somit können wir unseren Kunden den T&T eMobil-Strom bis zu 25 Prozent günstiger im Vergleich zum Haushaltsstrom anbieten“, freut sich Chudoba.

Voraussetzung für den günstigen Mobilitätsstrom ist ein zweiter Zähler. Chudoba erklärt: „Die Installation des zweiten Zählers ist einfach und schnell gemacht. Wir erklären den Prozess und welche Details zu beachten sind.“ Der zweite Zähler ist notwendig, um die gesetzlichen Anforderungen als steuerbare Verbrauchseinheit zu erfüllen.

Netzbetreiber können dadurch in die Stromversorgung eingreifen und sie bei Bedarf zur Stabilisierung des Netzes unterbrechen. „Wenn das Auto zu Hause geladen wird, fallen diese Unterbrechungen kaum ins Gewicht. Wir glauben, dass die Einsparpotenziale beim Strom dies mehr als aufwiegen“, ordnet Chudoba ein.

Davon ist auch YouTuber Ove Kröger überzeugt. Der Tarif „T&T eMobil“ von Lumenaza ist in Kooperation mit ihm entstanden. Ove Kröger erklärt die Hintergründe: „Ein grüner Stromtarif, der auch noch günstig ist, hat mir bislang gefehlt. Mir gefällt auch, dass ich mit dem Strom aus einer Community einen Beitrag dazu leiste, die Umwelt zu schützen.“

Christian Chudoba ergänzt: „Grüner Strom aus der Gemeinschaft ist die Grundidee hinter Lumenaza. Ove hilft uns dabei, diese Gemeinschaft nun auch für E-Mobilisten attraktiv zu machen – in ihm haben wir den optimalen Partner gefunden. Wir freuen uns über seine Begeisterung und die Zusammenarbeit.“

Der Tarif kann einfach über die Webseite des Berliner Unternehmens abgeschlossen werden. Besitzer von Elektroautos werden Teil einer Gemeinschaft und beziehen ihren Strom aus dezentraler Erzeugung.

Damit wird Klimaschutz auch ohne eigene PV-Anlage auf dem Dach und Speicher im Keller einfach gemacht. Der Stromtarif spricht Fahrer von Elektroautos an, die die Umwelt und ihr Portemonnaie schonen wollen – im wahrsten Sinne nachhaltig.

Weitere Informationen: lumenaza.de/emobil

Dieser Beitrag stammt aus dem T&Emagazin 4.2019.  Die Zeitschrift kann gegen Übernahme von Porto- und Versandkosten über den T&Eshop bestellt werden. Nicht nur wegen dieses Beitrags lohnt es sich, das 52-seitige Heft an andere weiter zu geben. Denn in so einigen Beiträgen geht es um die Mythen rund ums Thema E-Mobilität. Vielen hilft es, im Zeitalter von Fake-News mal etwas in schwarz auf grau lesen zu können (innen ist das T&Emagazin auf 100% Recycling-Papier).

Weitere Themen der Ausgabe 4.2019:

Tesla Tuning – macht das Sinn? – verschiedene Berichte, Interviews…

Praktische 21“-Felgen – die New Aeros                 

Tesla Welt – News des Quartals, von David Reich

Tesla – Elon Musk – Der Disruptor unserer Zeit, von Denis Klassen

Tesla – Servicehölle bei Tesla!?      

Dennis Witthus interviewt Stefan Moeller von Nextmove; Georg Giglinger kommentiert

Tesla – Vom Motorrad in den Rollstuhl zum Tesla

Die Herausgeber –  Tesla Fahrer und Freunde e.V.

Die Herausgeber – Erster Geburtstag des TOCH

Ev Events – E-Mobilitäts-Termine

Im Rückspiegel – Horber Appell

Im Rückspiegel – eMoR, Rock den Ring, IAA-Proteste

Im Rückspiegel – WAVE Germany

E-Mobilität – Internationale Automobil-Ausstellung, von Michael Schmitt

E-Mobilität – Electrify BW- Der Podcast, Interview mit Jérome Brunnell und Jana Höffner

Wirtschaft: Lithium, von Stefan Debera

Early Adopter – Ich traf Elon Musk

E-Mobilität – Elektroauto-Sharing-Plattform , Gespräch mit Robin Schmid

Reisebericht – Camping im Tesla an der Côte d‘Azur

Fahrbericht – Jaguar I-Pace, von Dirk Henningsen

Fahrbericht – Tesla Model X, von Michael Schmitt

Elektroautoguru – E-Mobilität in der kalten Jahreszeit, von Antonino Zeidler

E-Mobilität – Wie der Strom in das E-Auto kommt, von Andreas Neumann

Fanboy – Porsche Taycan, von Gabor Reiter

… und vieles andere mehr.

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