Batteriehersteller SVOLT will im Saarland groß produzieren

Schon 2019 hatte der chinesische Batteriehersteller SVOLT angekündigt, auch in Europa produzieren zu wollen. Nun wurde bekannt, dass SVOLT gleich zwei Fabriken im Saarland errichten will. Die eine soll im saarländischen Überherrn entstehen und dort Ende 2023 mit der Produktion von Batteriezellen beginnen. Der andere Standort, im 30 Kilometer entfernten Heusweiler, soll an der Verbindung von Zellen zu Modulen arbeiten und Mitte 2022 mit der Produktion starten.

Für die Arbeit in den beiden Werken sollen zunächst 400 Mitarbeiter in der Zellfertigung und 150 Mitarbeiter am zweiten Standort, der Modulherstellung, angestellt werden. Wenn das Wachstum den Plänen von SVOLT entspricht, hofft die Firma, dort bis zu 2.000 Arbeitsplätze zu schaffen und jährlich 300.000 bis 500.000 Stromspeicher für Elektrofahrzeuge zu produzieren. Mit einer Produktion dieser Größenordnung könnten neben Deutschland auch europäische Nachbarn versorgt werden.

Außerdem erwägt SVOLT, ein Forschungszentrum in Deutschland anzusiedeln. Das Unternehmen arbeitet unter anderem an Lithium-Ionen-Akkus, bei denen die industrielle Herstellung ohne Kobalt-Nutzung möglich ist.

Die stellvertretende Ministerpräsidentin und Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger bezeichnete die geplante Ansiedlung als „größte Ansiedlung seit Ford“ im Saarland und nahm dabei Bezug auf eine Ansiedlung, die ein halbes Jahrhundert zurück liegt.

Pressekonferenz zur Ansiedlung von SVOLT im Saarland:

 

Quelle: Artikel von Bloomberg 

 

N.E.W. ist ein Gemeinschaftsprojekt des T&Emagazin in Zusammenarbeit mit dem YouTube Kanal Car Maniac von Christopher Karatsonyi.
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