Erneuerbare Energien: weniger Flächen wären möglich – und gar nicht so teuer

Foto: © Areva Multibrid/Jan Oelker

Erneuerbare Energien benötigen mehr Platz als konventionelle. Eine neue Studie zeigt aber, dass der Flächenbedarf relativ kostengünstig reduziert werden kann: indem Offshore-Windkraft und Solarenergie gezielt ausgebaut werden.

Der Ausgangspunkt der Berechnungen: niedrige Kosten, aber viel Flächenbedarf. Die kostengünstigste Variante für ein vollständig auf erneuerbaren Energien beruhenden Stromsystems in Europaa wäre die Nutzung von Solarstrom aus Freiflächenanlagen und Windparks an Land. Dafür wäre allerding eine Fläche von etwa 97.000 Quadratkilometern, der Größe Portugals, erforderlich.

Um den Flächenbedarf zu verringern, gibt es laut der Studie gibt es drei geeignete Möglichkeiten: Offshore-Windkraft, große Solarparks und Solaranlagen auf Hausdächern. Diese Lösungen könnten einzeln oder auch in Kombination eingesetzt werden. Jede der Technologien könnte den Flächenbedarf an Land auf unter 48.000 Quadratkilometer, ein Prozent der Fläche Europas, begrenzen.

Die Mehrkosten würden sich in Grenzen halten. Besonders kosteneffektiv ist die Offshore-Windkraft: Sie kann den Landbedarf um 50 Prozent verringern, und kostet dabei nur fünf Prozent mehr, als bei der günstigsten, aber flächenintensiven Variante. Wenn Windkraft an Land durch große Solarparks oder PV-Anlagen auf Dächern ersetzt wird, wird es bis zu 20 Prozent teurer.

 

Quellen: Pressemitteilung IASS, Studie


N.E.W. ist ein Gemeinschaftsprojekt des T&Emagazin in Zusammenarbeit mit dem YouTube Kanal Car Maniac von Christopher Karatsonyi.

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