Kolumne

In letzter Zeit ging in den Medien ein Gerücht umher, wonach Tesla mit einem deutschen Autohersteller fusionieren könnte. Der Ursprung des Themas war ein Interview von Axel Springers Mathias Döpfner mit Elon Musk, bei dem Döpfner gefragt hatte, ob Tesla an einer Übernahme eines deutschen Autoherstellers interessiert wäre. Musk antwortete respektvoll, dass er keine feindliche Übernahme plane und im Fall der Fälle ein freundliches Gespräch bevorzuge. Das war es!

Daraufhin hatte unsere Presse tief und breit an den Fusionsgerüchten rumgefeilt und den Spieß umgedreht, wonach Tesla mit VW fusionieren würde, um das eigene Überleben zu sichern.

Warum wird Tesla nicht mit einem deutschen Autohersteller fusionieren?

Wer meine Kolumne kennt und liest, weiß, dass Tesla kein Autohersteller im klassischen Sinne ist. Die Ideologie des Unternehmens ist die Veränderung der Mobilität in eine elektrisch-angetriebene, selbstfahrende und voll vernetzte Zukunft. Der Schwerpunkt ist die Akkutechnik und die Software. Warum sollte nun ein Technologieunternehmen wie Tesla mit einem klassischen Autohersteller fusionieren? Das wäre so, als hätte Apple sich mit einem Schreibmaschinenhersteller zusammengetan, um die Zukunft zu verändern.

Teslas Plan scheint einigen Menschen immer noch nicht klar zu sein. Das Unternehmen hat schon einige Male gezeigt, welche Firmen interessant für den Konzern sind. Die deutsche Firma Grohmann wurde 2017 aufgekauft, um die Automation nach vorne zu bringen. Das amerikanische Unternehmen Maxwell brachte innovative Superkondensatoren als Know-how zu Tesla. Der neueste Deal ist der Autozulieferer ATW aus Neuwied am Rhein, der Batterie-Montageanlagen für deutsche Unternehmen wie BMW und Daimler geliefert hatte.

Die Kalifornier brauchen keine alten Autohersteller als Unterstützung. Selbst die Karosserie- und Fertigungsprozesse kann man hier und da mit einigen guten Ingenieuren aus der alten Schule besetzen und die neuen Fabriken, wie die Gigafactory, sind bei weitem moderner als alle klassischen Autofabriken.

Weiterlesen kann man den Artikel im T&Emagazin 9.

Das erscheint wie gewohnt auf 52 Seiten, innen gedruckt auf 100 Prozent Recycling-Papier, außen im Bilderdruck.

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Weitere Themen:

  • Tesla – Wie funktioniert ein Autopilot? – Von Martin Hund
  • Tesla Welt – News des Quartals – Von David Reich (Tesla Welt Podcast)
  • Tesla – Grober Pfusch am Tesla – Von Timo Schadt
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  • Elektroauto Guru – Wie funktioniert eine Wallbox? – Von Antonino Zeidler (buzzing DANZEI)
  • Elektromobilität – Elektromobilität in der Landwirtschaft – Von Andreas Baum
  • Energie- & Mobilitätswende – Streitgespräch ums Autofahren – Jörg Bergstedt und Gabor Reitner
  • Energie- & Mobilitätswende – Fazit zum EEG 2021 – Von Felix Goldbach
  • Energie- & Mobilitätswende – T&Etalk zur Zukunft
  • Innovator – Martin Wrobels privater Tesla-Showroom – Interview von Antonino Zeidler (buzzing DANZEI) und Timo Schadt
  • Wirtschaft – 10 Gründe für die Tesla-Aktie – Von Björn Sickel
  • Wirtschaft – Superkondensatoren auf Graphen-Basis? – Von Timo Schadt
  • Reisebericht – 2.500 Kilometer Dänemark elektrisch – Von Nico Kalb
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Veröffentlicht in Tesla

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