
Ein leiserer Innenraum, praktische Zusatzelektronik oder ein Tesla für die Rennstrecke: Tuning bei Elektroautos hat viele Facetten. Eine Gesprächsrunde der elektrischen COMMUNITY 2026 in Fulda fragt danach, welche Veränderungen den Alltag verbessern und wo bei sportlicher Nutzung die Grenzen liegen.
Martin Haudenschild von ectech.ch, Alexander Nassian von Custom Tesla und Prof. Dr. Alessandro Fortino von Vehicle SoundLab bringen dabei unterschiedliche Perspektiven zusammen. Moderiert wird das Bühnengespräch von Lars Hendrichs, Vorsitzender des Tesla Fahrer und Freunde e.V.
Alexander Nassian beschreibt, wie sich die Wünsche seiner Kundschaft verändern. Neben Optik rücken praktische Funktionen in den Vordergrund: Dämmung, schützende Folien, besser erkennbare Türgriffe oder Stromanschlüsse fürs Camping. Auch die Verbindung des Fahrzeugs mit der Heimautomatisierung und offenen Schnittstellen wird zum Thema.
Alessandro Fortino beleuchtet die Akustik von Elektroautos. Dabei geht es sowohl um einen ruhigeren Innenraum als auch um den Klang nach außen. Welche Möglichkeiten bietet aktive Geräuschreduzierung? Und wie können akustische Warnsysteme dazu beitragen, dass Fußgänger ein E-Auto besser wahrnehmen?
Martin Haudenschild richtet den Blick auf Fahrwerk, Bremsen, Gewicht und Kühlung. Anhand seiner Erfahrungen mit Tesla-Umbauten erklärt er, warum zusätzliche Motorleistung bei bereits leistungsstarken Fahrzeugen häufig nicht die entscheidende Verbesserung für den Rennstreckeneinsatz ist. Die Diskussion über die Nordschleife zeigt außerdem, wie unterschiedlich die Anforderungen im Straßenalltag und im Motorsport ausfallen.
Auch Zulassungsfragen in Deutschland und der Schweiz sowie die Auswirkungen von Software-Updates auf nachgerüstetes Zubehör kommen zur Sprache. Die Aufzeichnung verbindet damit Komfortfragen, technische Entwicklungen und Erfahrungen aus der Werkstatt.
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