elektrische COMMUNITY 2025 in Fulda
2019 fand in Fulda das von Timo Schadt damals mitorganisierte Tesla Model 3 Treffen statt.
Zu diesem Zeitpunkt noch ein reines Markenevent, mit lediglich 150 Fahrzeugen, gegenüber den 932 der unterschiedlichsten vollelektrischen Fahrzeugen bei der diesjährigen Veranstaltung…

Nino Zeidler (Strombock), Christopher Karatsonyi (Carmanaic / Evium), Timo Schadt und David Reich (Tesla Welt) v.l.n.r.
Durch die Pandemie konnte Timo Schadt trotz entsprechender Vorhaben 2020 und 2021 keine Events durchführen.
Zwei Anläufe in Hilden, Nord-Rhein-Westfalen mussten abgesagt werden und wurden mit virtuellen Lösungen, deutlich abgespeckt, umgesetzt.
2022 realisierte er mit noch immer bestehenden Pandemie-Auflagen das S3XY CARS Community-Treffen in Hannover. Zu dieser Veranstaltung kamen über 1.500 Elektroautos und mehrere tausend Besucher:innen und konnten eine erste noch auf Fahrzeugverschönerung ausgerichtete Zukunftsmesse und ein vielfältiges Diskussionsprogramm erlebten. Es war bis dato das weltgrößte E-Auto-Communitytreffen aller Zeiten. Mitorganisator Thomas Helmer konnte selbst nicht teilnehmen. Diagnose: Corona.
Helmer, der im November die Fachmesse Tempor Expo auf das Gelände in Fulda gebracht hat und mitplant, wirkte wieder als Berater vom Fach im Hintergrund in Fulda mit.
Im Jahr 2023 – die Pandemie war überstanden – zog die Veranstaltung nach Hamm um und wurde als 2befair elektrische COMMUNITY auch dank des lokal ansässigen Mitveranstalters Oliver Godisch ausgerichtet. Mit rund 1.200 Fahrzeugen, einer Tesla-Lightshow (damaliger Weltrekord) und dem bis heute ungeschlagen größten E-Auto-Camping entwickelte sich das Event zum zentralen Treffpunkt der Szene. Oliver Godisch war mit seinem Unternehmen Custom Tesla 2025 als Aussteller vor Ort.
Nach einer bewusst eingelegten Pause im Jahr 2024 stand schließlich die Rückkehr des Formats im Fokus: Die Vorbereitungen liefen für die nächste Ausgabe 2025 in Fulda, wo die elektrische Community als markenübergreifendes Zukunfts- und Community-Event nun neu realisiert wurde. Was auch das markenunabhängige E-Auto-Vermittlungs-Portal EVIUM als Hauptsponsor unterstreicht.
Zurück in Fulda schließt sich der Kreis. Nun allerdings mit einer neuen Herausforderung.
Es galt sich als COMMUNITY zu öffnen und die E-Zukunftsmesse als Publikumsveranstaltung für die lokale Bevölkerung anzubieten.
„Wir haben mit hohem Werbeetat und viel Fantasie Menschen eingeladen und sind dabei von im Zweifel fünfstelligen Besucherzahlen ausgegangen. Die kamen trotz oder vielleicht sogar wegen des guten Wetters nicht“, mutmaßt Veranstalter Timo Schadt, “auch die Nutzung einiger Werbeschienen mit teilweise sogar imageschädigender Wirkung hätte ich mal besser sein lassen sollen.”
Die Auswertung des Online-Ticketings ergab, dass 1.193 Eintrittskarten im Internet verkauft wurden. Die schreibt Timo Schadt nach Auswertung der Postleitzahlen vor allem der deutschlandweiten, teils sogar aus dem Ausland angereisten COMMUNITY zu. An der Tageskasse lösten 1.156 ein Ticket. Mit 371 geladenen Gästen, darunter Verbands- und Unternehmensvertreter, Ausstellern, Podiumsteilnehmer und rund 50 Content Creator waren insgesamt 2.720 Besucher vor Ort. Sie wurden von fast 50 ehrenamtlichen und hochmotivierten Helfern aus der Community der E-Mobilisten versorgt.
Der Veranstalter ist trotz dem er mit mehr Besuchern gerechnet hat hoch zufrieden: „Bis auf winzige Kleinigkeiten hat alles geklappt, manches sogar besser als wir in unseren kühnsten Träumen angenommen hatten. Mir sind nur fröhliche und glückliche Menschen begegnen und wir haben sehr viel Lob erfahren von unseren Sponsoren, den Ausstellern, Gästen und Besuchern: Keine Beschwerden nur anerkennende Worte. Wir wären somit bescheuert, wenn wir nicht versuchen würden, die Veranstaltung noch einmal auf der Messe Fulda zu platzieren“.
Thomas Helmer, der die Erwartungen von Timo Schadt im Vorfeld zuweilen zu bremsen versuchte sieht das Potenzial des großräumigen Geländes: “Hätten wie in Hamm weniger Stühle vor der Bühne gestanden und wären weniger Bierzeltgarnituren aufgestellt worden, hätte die Veranstaltung besser besucht gewirkt.”

Vor der Bühne 2025 auf der Messe Fulda.

Vor der Bühne 2022 auf der Messe Hannover.

Vor der Bühne 2023 in Hamm.
Demnächst, nach der nun laufenden Camping-Messe, stehen jedenfalls Gespräche mit der Neuen Messe Fulda an und es soll nach Timo Schadts Auffassung schon im nächsten Jahr eine Neuauflage an diesem Standort geben.
Impressionen von der elektrischen COMMUNITY 2025 finden sich hier.
Erste Videos z.B. von der Tesla-Lightshow und dem Diskussionsprogramm unter diesem Link.
www.elektrische-community.de

Kaufe ein virtuelles Würstchen, um Danke zu sagen an Natur auf der Spur e.V.




Ich war auf der Messe anwesend und habe nichts vermisst. Das die erwartete Besucherzahl nicht eingetroffen ist, ist natürlich schade, zumal es von meiner Seite an der Organisation dieses Treffens nichts zu kritisieren gab. Das Zelt war groß genug, niemand musste stehen. Die Kaffeeflat war stets verfügbar und die YouTube Größen aus der Community waren auch fast alle da. Die Elektrobays habe ich vermisst und Ove Kröger hoffentlich nur verpasst.
Die Lightshow war bombastisch und dass die des Trucks eher manuell ablief per ständiger Wiederholung des Lichttests, fiel auf dem Video nur eingeweihten auf. Richtig gut gemacht. Schade nur, das Tesla den Semi nicht mitgebracht hat und der Cybertruck für die Lightshow nicht zur Verfügung stand. Doch das hat Tesla so entschieden, den Organisatoren ist das nicht anzulasten.
Tobias macht nicht nur Werbung für Elekktrotrucks und Nanno Jansen, sondern für die Logistik allgemein. In Deutschland fehlen tausende LKW-Fahrer und sein Kanal ist im Moment die beste Werbung, nicht nur für die Firma Nanno Jansen, sondern auch für die Logistik allgemein. Ist doch deutlich angenehmer, wenn man im LKW keine stinkenden Dieselhandschuhe mehr braucht.
Zu den Würstchen: Die waren superlecker, konkurrierten aber mit anderen Food-Angeboten um die Gunst der Besucher, deren Zahl leider deutlich unterhalb der Erwartung blieb. Qualitativ war an den Würstchen nichts auszusetzen und ich hoffe, es musste nichts weggeschmissen werden, denn wenn man Fleisch wegwirft, sind die Tiere, die dafür geschlachtet wurden, völlig sinnlos gestorben.
Was ich vom Treffen mitgenommen habe:
1. Fulda-Galerie ist ein Stadtteil von Fulda in dem die Straßen nach berühmten Malern benannt sind, deren Werke in den Museen der Welt ausgestellt sind.
2. Messe Fulda oder Fulda Messe führt bei Google zu keinem sinnvollen Ergebnis. Hier sollte die Messe in Fulda dringend daran arbeiten. Denn man kommt nur auf die richtige Fährte, wenn man “Messegalerie” eingibt. Weniger gut.
3. Diese Messe versteckt sich mitten in einem Wohngebiet. Wer mit dem ÖPNV anreist, findet sich vor einer Schule wieder und einem Friseursalon. Eine Ausschilderung der Messe gibt es nicht. Erfreulicherweise konnte mir der Friseur jedoch weiterhelfen und so musste ich nur etwa 500 m die Straße entlang laufen, mitten durch eine Wohnsiedlung. Da denkt man zuerst, man ist falsch. Aber nein, war alles korrekt. Warum die Messe jedoch selbst bei Veranstaltungen nicht von der Buslinie dort direkt angefahren wird, wissen vermutlich nur die Verantwortlichen vor Ort. Möglich wäre das. Nun die meisten Besucher sind sicherlich mit dem E-Auto angereist, doch ich benutzte selbst halt den ÖPNV zur Anreise. Zur Abreise habe ich dankenswerter Weise jemanden gefunden, der mich nicht nur mitnahm, sondern sogar gleich bis nachhause fuhr. Ein ganz liebes hochoffizielles Dankeschön dafür.
Bitte macht weiter so. Ich denke, dass der Besucherrückgang langsam auch darauf zurückzuführen ist, dass Elektroautos heute zum Alltagsbild auf der Straße gehören, denn es werden immer mehr. Und bei solchen Fahrzeugen, wie den Hyundai Inster, mache ich mir um die elektrische Zukunft auch keine Sorgen. Das Auto hat mich geflasht, selbst und obwohl ich direkt davor das (“UFO”) Tesla Model S probe gefahren bin. Was für ein Unbekanntes Fahr Objekt. Dieser Wagen stellt alles auf den Kopf, was ich bisher über das Autofahren wusste. Das ist eine andere Liga und wenn sich irgendwer gerne über Spaltmaße aufregt – gut die Tesla Model S von 2013 waren wirklich schlimm diesbezüglich – den kann ich Beruhigen. In dem Auto klappert nichts, es liegt wie festgesaugt auf der Straße und verträgt Querbeschleunigungen an der physikalischen Grenze. Dieses Dickschiff ist Kurvengeil wie ein Rennwagen. Ein irres Auto und eine Ikone, wie einst die Citroën Déesse (DS). Übrigens auch ähnlich komfortabel, nur die Plüschsessel der DS fehlen hier… Spaltmaße? Mir ist jetzt nichts aufgefallen, wo ich etwas zu meckern gehabt hätte. Doch ich denke mal, das Tesla den Vorführwagen schon entsprechend präpariert hat. Doch Hand aufs Herz, da habe ich von VW aber zuletzt auch von Mercedes schon deutlich schlechteres gesehen. Ein Wort zur Beschleunigung, und es war nur ein “Long Range” und kein Plaid. Wer braucht so einen Antritt? Ich habe das Strompedal nur zu zwei Dritteln durchgetreten und das UFO ist abgezogen, wie vom Katapult abgeschossen. Was macht dieses Auto erst bei Vollstrom? Das ist außerirdisch. Ich brauche definitiv keinen Plaid, mir reicht schon die deutlich gemächlichere Beschleunigung des Inster. In dem habe ich nichts vermisst, nicht einmal die elektrische Sitzverstellung des Tesla, denn die braucht es im Inster einfach nicht. Hut ab, Hyundai. Deutlich mehr richtig als falsch gemacht, mit diesem Auto. Der Tesla ist die ultimative Überdosis Elektroauto. Diese kurze Fahrt werde ich mein Leben lang nicht mehr vergessen. Einfach nur Kraft, die aus dem Nichts einfach losbricht, ohne Aufregung, ohne infernalisches Gebrüll, eher wie eine Raubkatze, die sich leise an ihr Opfer heranschleicht und mit einem Satz plötzlich da ist und nicht mal eine Schrecksekunde übrig lässt. Was für eine Kraft. Eins ist absolut sicher. Wenn ich nochmal ein Auto zulasse, dann steht im Fahrzeugschein Antriebsart elektrisch. Der Verbrenner ist tot. Setz Dich einmal in den Tesla und Du weißt wie tot der Verbrenner ist. Es ist zu vielen einfach nur nicht bekannt und es fehlt den ganzen Verbrennerfreunden einfach nur einmal die elektrische Erfahrung. Der Rest ist pure Nostalgie, so wie die Fiaker in Wien.