Die Petition / das Manifest unterzeichnen!
Die Welt befindet sich in einer epochalen technologischen Transformation durch erneuerbare Energien, deren Speicherung und Nutzung, Robotik und künstliche Intelligenz. Das verändert nicht nur die industrielle Produktion, sondern auch die Alltags- und Arbeitswelt der Menschen. Es wird zu tiefgreifenden gesellschaftlichen Veränderungen kommen.
Deutschland hat die Chance, aktiver Teil und nicht nur stiller Beobachter in diesem unaufhaltsamen globalen Prozess zu sein.
Die Politik ist mehr um den Erhalt des Status Quo denn um eine Weiterentwicklung bemüht.
Die Tesla Gigafactory in Grünheide ist dagegen ein greifbares Symbol. Sie ist nicht nur Fertigungsstätte des erfolgreichsten Autos unserer Zeit, dem Model Y. Nach einer jüngsten Ankündigung von Teslas CEO Elon Musk könnte sie der größte europäische Industriekomplex zur Produktion fortschrittlicher Batterien, humanoider Roboter, vollelektrischer Lastkraftwagen und Robo-Taxis werden.
Geplant sind eine hohe regionale Fertigungstiefe und vielen tausend neue Arbeitsplätze vor der Haustür der Bundeshauptstadt Berlin.
Schon heute ist das Tesla Werk als größter Arbeitgeber der Region ein Hoffnungsträger für die in Mitleidenschaft geratene deutsche Automobilindustrie. Doch könnte hier weit Größeres entstehen.
In der Petition heißt es:
Wir fordern Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft auf, den angekündigten Ausbau der Tesla Gigafactory Grünheide aktiv zu unterstützen — auf Basis ökologischer Verantwortung, sozialer Gerechtigkeit und demokratischer Transparenz. Die Politik muss sich konsequent Abwenden vom fossilen Zeitalter und offen sein gegenüber technologischen Neuerungen. Doch wenn heute von “Technologieoffenheit” gesprochen wird, dann meinen viele eine Verwässerung eigentlich alternativloser Wege. Um auch in Deutschland wettbewerbsfähig zu sein, ist eine klare Ausrichtung gefragt. Sie sollte an tatsächlichen ökologischen und technologischen Entwicklungen zum Wohle der Menschen und der Umwelt ausgerichtet sein, nicht länger an kurzfristigen Rendite-Interessen.

Hier geht es zur Petition. Bitte unterzeichnen!
Das Manifest zur zukunftsorientierten Transformation Deutschlands ist ein Plädoyer für die konsequente Abkehr vom fossilen Zeitalter und für Offenheit gegenüber technologischer Neuerungen.
Als Aufhänger für die Petition dient der angekündigte Ausbau der Tesla Gigafactory in Grünheide zu Europas größtem Industriekomplex mit Fertigung von Elektromobilität, Batterien, Robotik und KI.
Der Ausbau der Giga4 bietet für unser Land eine unglaubliche Chance. Diese wird bedroht durch eine erschreckende Mischung aus traditionellen Lobbyinteressen, Überbürokratisierung und mangelndem Hintergrundwissen.
Zur Gigafactory Berlin-Brandenburg haben wir eine Bestandsaufnahme veröffentlicht:
https://temagazin.de/e-mobilitaet/die-tesla-gigafactory-berlin-brandenburg/
Im 2019 formulierten Horber Appell hieß es:
„Insbesondere im Hinblick auf den Themenkomplex der Mobilität muss die absolute Priorität auf die Vermeidung von Treibhausgas-Emissionen liegen, lokal, aber auch global.
Politik und Wirtschaft müssen durch eine konsequente Förderung regenerativer Energien und eine parallele Elektrifizierung sämtlicher Mobilitätsbereiche diesem Anspruch Rechnung tragen.
Es ist nicht sinnvoll, weiterhin daran zu arbeiten, Verbrennungstechnologie effizienter zu machen. Diese müssen in allen Bereichen unverzüglich abgeschafft werden. Nach übereinstimmender Meinung der 1. E-Mobilitäts-Influencer-Konferenz muss dem Ausbau der Elektromobilität in Kopplung mit dem Ausbau von Erneuerbaren Energien sowie lokalen wie auch zentralen Stromspeichermöglichkeiten absolute Priorität eingeräumt werden.“

Die rund 30 Teilnehmer der ersten E-Mobilitäts-Content Creator-Konferenz (siehe Foto) einigten sich seinerzeit einvernehmlich auf den Horber Appell, der unter Mitwirkung von Prof. Dr. Volker Quaschning von der Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Berlin entstand.
In Fortschreibung dieses Appells richtet sich das Manifest zur zukunftsorientierten Transformation Deutschlands als offener Aufruf an Unternehmen, Beschäftigte, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und politische Vertreter:innen.
Es gilt Prozesse zu fördern, die die gesellschaftliche und technologische Transformation auf Basis ökologischer Verantwortung, sozialer Gerechtigkeit und demokratischer Legitimation ermöglichen.
Viele stecken noch in veralteten Paradigmen fest. Es gilt die Chancen aufzuzeigen, die aus dem technologischen Wandel resultieren und Menschen zu ermutigen, diese Zukunft aktiv mitzugestalten.
Wer spricht gerade für Deutschland?
In den letzten Monaten wurde viel geredet — über Tesla, über Grünheide, über Elon Musk. Viel davon laut, manches davon falsch, weniges davon konstruktiv.
Elon Musk setzt zuweilen auf die falschen Pferde. Eine rückwärtsgewandte und fortschrittsfeindliche AfD kann keine Chance für Deutschland sein. Es ist falsch weiterhin auf fossile Energie wie russisches Gas oder auf Öl von Schurkenstaaten zu setzten. Warum ignoriert man die weltpolitische Lage und gerade spürbare Ressourcenknappheit? Keine zerstrittene, auf persönliche Bereicherung und Vetternwirtschaft ausgerichtete Partei ist eine Alternative, insbesondere nicht wenn sie gegen Zukunfts-Technologie bei Energie und Mobilität eintritt.
Die technologische und gesellschaftliche Mitte Deutschlands hat in dieser Debatte kaum eine Stimme. Dabei wäre sie die wichtigste.
Denn es ist diese Mitte, die wirklich etwas zu sagen hat: dass man Technologie will, aber mit Haltung. Dass man Innovation begrüßt, aber mit ökologischer und sozialer Verantwortung. Dass man Tesla in Deutschland stärken möchte — aber nicht um jeden Preis und nicht durch jede politische Allianz.
Was wir tun — und warum
Wir haben ein Manifest verfasst. Kein Parteiprogramm, kein politisches Pamphlet. Sondern eine klare, offene Erklärung, wofür wir stehen:
Technologischer Fortschritt — weil Innovation die Grundlage unserer Zukunft ist.
Ökologische Verantwortung — weil Elektromobilität nur dann wirklich nachhaltig ist, wenn die gesamte Produktionskette stimmt.
Sozialer Frieden — weil Fortschritt nur dann funktioniert, wenn er Menschen mitnimmt, nicht verdrängt.
Demokratische Transparenz — weil Entscheidungen über unsere Industrie und unsere Technologien offen und legitimiert getroffen werden müssen.
Menschenzentrierte KI — weil wir uns in einer entscheidenden Phase befinden, in der die Weichen für die KI-Entwicklung der kommenden Jahrzehnte gestellt werden. Diese Phase ist zu wichtig, um sie dem Zufall oder einzelnen Akteuren zu überlassen.
Warum KI? Warum jetzt?
Du fragst Dich vielleicht, was KI mit Grünheide oder mit Elektromobilität zu tun hat.
Die Antwort ist: alles.
Die Unternehmen, die heute die leistungsfähigsten KI-Systeme der Welt entwickeln, sind dieselben, die morgen über autonome Fahrzeuge, Roboter und die automatisierte Industrie bestimmen werden. Die Werte, die heute in diese Systeme eingebettet werden — oder eben nicht eingebettet werden — werden die Welt prägen, in der wir und unsere Kinder leben.
Wir befinden uns in einer Art Schwangerschaftsphase dieser Technologie. Was jetzt geformt wird, lässt sich später nur schwer korrigieren.
Deshalb ist es wichtig, dass eine breite, diverse, demokratisch verfasste Gesellschaft ihre Stimme erhebt — und sagt: Wir wollen mitgestalten.
Kein politisches Lager. Alle Demokraten willkommen.
Dieses Manifest gehört keiner Partei. Es ist der Ausdruck einer Gemeinschaft, die Technologie befürwortet, die diesem Planeten und den darauf lebenden Menschen dient, die Deutschland schätzt und die Zukunft ernst nimmt.
Wer das Manifest unterzeichnet, sagt nicht, wo er politisch steht. Er sagt, wofür er steht: für Fortschritt mit Verantwortung.
Wer ein Problem mit Demokratie, ökologischer Vernunft oder sozialem Zusammenhalt hat, wird mit diesem Manifest nichts anfangen können. Alle anderen sind herzlich eingeladen es zu unterzeichnen.
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Was du jetzt tun kannst
Es braucht keine große Geste. Nur deine Stimme.
Unterzeichne das Manifest — damit wir gemeinsam zeigen, dass es in Deutschland eine gesellschaftlich relevante Gruppe pro verantwortungsvolle Innovation gibt.
Teile den Link — in Deinem Umfeld, in sozialen Netzwerken, im Verein, am Arbeitsplatz. Jede weitere Unterschrift macht das Signal stärker.
Sprich darüber — denn Debatten beginnen nicht in Parlamenten, sondern in Gesprächen zwischen Menschen, die sich etwas dabei denken.
Je mehr Menschen dieses Manifest tragen, desto klarer wird die Botschaft — an Tesla, an die Politik, an die Gesellschaft und an alle, die in diesen Jahren über die Zukunft von Technologie und KI entscheiden.
→ [Jetzt Manifest unterzeichnen]
Dieser Beitrag erscheint im Rahmen der Initiative „Manifest für verantwortungsvolle Technologie” der elektrischen COMMUNITY. Das Manifest ist überparteilich, transparent und gemeinschaftsgetragen. Keine Parteienfinanzierung. Keine verdeckte Agenda. Keine kommerziellen Interessen.
Manifest
zur zukunftsorientierten Transformation Deutschlands
Präambel
Die Welt befindet sich in einer epochalen technologischen Transformation durch erneuerbare Energien, deren Speicherung und Nutzung, Robotik und künstliche Intelligenz. Das verändert nicht nur die industrielle Produktion, sondern auch die Alltags- und Arbeitswelt der Menschen. Es wird zu tiefgreifenden gesellschaftlichen Veränderungen kommen.
Deutschland hat die Chance, aktiver Teil und nicht nur stiller Beobachter in diesem unaufhaltbaren globalen Prozess zu sein.
Die Tesla Gigafactory in Grünheide ist ein greifbares Symbol dafür. Sie ist nicht nur Fertigungsstätte des erfolgreichsten Autos unserer Zeit, dem Model Y. Nach einer jüngsten Ankündigung von Teslas CEO Elon Musk könnte sie der größte europäische Industriekomplex zur Produktion fortschrittlicher Batterien, humanoider Roboter, vollelektrischer Lastkraftwagen und Robo-Taxis werden.
Das Unternehmen plant den Ausbau zu einem einzigartigen Standort für Innovation, nachhaltige Industrie und zukunftsweisende Technologien mit hoher Fertigungstiefe und vielen tausend neuen Arbeitsplätzen vor der Haustür der Bundeshauptstadt Berlin.
Dieses Manifest dient einer konstruktiv kritischen Begleitung bei einer grundsätzlichen Unterstützung des Vorhabens.
Die Grundprinzipien
- Technologische Verantwortung
Technologie muss dem Menschen dienen. Innovation ist wichtig. Ihre Entwicklung und ihr Einsatz müssen an sozialen, ethischen und ökologischen Maßstäben ausgerichtet sein. - Ökologische Nachhaltigkeit
Industrieansiedlungen, Produktion und Lieferketten sind so zu gestalten, dass sie Klima- und Naturschutz respektieren und zur Energiewende und somit zu den Verbesserungen aller Lebensgrundlagen beitragen. - Sozialer Frieden und Teilhabe
Arbeitsplatzsicherheit, faire Löhne, Weiterbildung und Mitbestimmung stehen nicht im Widerspruch zu technologischem Fortschritt, sie basieren auf einer fortschrittsorientierten Ausrichtung moderner Produktion. - Demokratische Transparenz
Entscheidungen über Technologie, Infrastruktur und KI-Richtlinien müssen offen geführt und demokratisch legitimiert sein — mit Beschäftigten, regionalen Gemeinschaften und zivilgesellschaftlichen Akteur:innen. - Internationale Verantwortung
Entwicklungen in KI und Robotik haben globale Folgen. Europäische Standards für Sicherheit, Werte und Menschenrechte sind zu berücksichtigen.
Konkrete Forderungen
- Verantwortungsvolle Weiterentwicklung des Standorts Grünheide
Produktionserweiterungen sollen ökologische Prüfungen, Mitbestimmungs- und Arbeitsstandards einhalten sowie lokale Wertschöpfung sichern.
Der durch Tesla begonnene Weg von Ausgleichsmaßnahmen wie Aufforstung mit Laubbäumen, Schaffung regenerativer Energiequellen, Energiespeicherung und Wasserschutz ist zwingend fortzusetzen.
- Förderung einer menschenzentrierten KI
Bei der Entwicklung und dem Einsatz von KI-Systemen müssen Transparenz, Nachprüfbarkeit, Nichtdiskriminierung und Sicherheitsprüfungen verpflichtend sein. - Stärkung demokratischer Partizipation
Betriebsräte, lokale Gemeinden und Umweltverbände sind frühzeitig und ernsthaft in Planungsprozesse einzubeziehen. Einflussnahmen, gleich welcher Herkunft, dürfen nicht die demokratische Legitimation ersetzen. - Öffentlich-private Partnerschaften für Ausbildung und Forschung
Es gilt Investitionen in Aus- und Weiterbildung, Forschung und Pilotprojekte zu tätigen und die Beschäftigten zu befähigen, von der Transformation zu profitieren. - Klarer gesellschaftlicher Diskurs, keine Nähe zu autoritären oder extremistischen Kräften
Technologische Fortschritte sollen gesellschaftlich breit getragen werden — nicht instrumentalisiert durch Akteur:innen , deren Programm die demokratische Gesellschaft untergräbt.
Unsere Verpflichtung
Was wir tun werden
- Manifest öffentlich tragen: Wir sammeln Unterzeichnende aus der Bevölkerung, Wissenschaft, Wirtschaft und Nichtregierungsorganisationen.
- Dialogveranstaltungen: Wir organisieren Panels und Workshops um an den Prozessen interessierte Menschen zusammenzubringen.
- Transparenz: Wir teilen Informationsangebote zu Plänen, Prüfberichten und Beschäftigungsbedingungen.
- Bildungsoffensive: Wir initiieren Bildungsangebote und Weiterbildungsprogramme, um Akteur:innen fit für die Zukunft zu machen.
Was wir nicht tun werden
- Wir wollen keine verdeckte oder irreführende Einflussnahme auf einzelne Personen.
- Wir arbeiten nicht mit Akteur:innen zusammen, die offen demokratiefeindlichen oder menschenverachtenden Positionen vertreten.
- Wir instrumentalisieren keine Technologie für autoritäre, rassistische oder ausgrenzende Ziele.
Appell & Aufruf zum Mitmachen
Wir rufen alle auf, die an einer verantwortungsvollen technologischen Zukunft in Deutschland interessiert sind, dieses Manifest zu unterstützen.
- Unterzeichne das Manifest (Online-Formular / Petition).
- Reposte den X Beitrag an Elon Musk
- Teile die Forderungen in deinen Netzwerken.
- Bring dich in den Dialog ein (Austauschtreffen, Expert:innenpanels, Online-Foren…).
- Unterstütze Bildungs- und Weiterbildungsprojekte.
Dieses Manifest ist bewusst offen: Es soll wachsen und von einer möglichst breiten, pluralen Gesellschaft getragen werden.
Wer unterschreibt, erklärt sich mit der Ausrichtung dieses Manifests einverstanden und unterstützt die konkrete Umsetzung der oben beschriebenen Schritte.
Schlussbemerkung
Technologie allein verändert nichts — Menschen tun es. Wenn industrielle Innovationen, KI-Entwicklung und gesellschaftlicher Zusammenhalt gemeinsam gedacht und gestaltet werden, kann Deutschland Standort einer gerechten, nachhaltigen und demokratisch legitimierten Zukunft sein. Dieses Manifest ist unser Angebot: Wir wollen mitgestalten — offen, transparent und im Dienst einer gerechten Zukunft.

Das Foto zeigt die Besucher:innen der Geburtstagsfeier des Tesla Fahrer und Freunde e.V. in der Giga4 2024.
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Wer steckt dahinter
Die elektrische COMMUNITY ist mehr als eine Veranstaltungsreihe.
Der gemeinnützige Förderverein Kultur und Umweltbildung e.V. ist Träger eines gleichnamigen Projekts.
Sein Vorstandssprecher Timo Schadt, der Verleger des T&Emagazins hat die Initative gestartet.
Sie wird von Persönlichkeiten wie Alex Voigt, Jörg Heynkes und Dr. Mario Herger mitgetragen.



