
Frisch aus Grünheide bei Berlin im Tesla Werk produziert hatte Oliver Bornemann Gelegenheit das Facelift des Tesla Model Y auszuprobieren.

Optisch hat Tesla das neue Model Y sowohl vorne als auch hinten deutlich aufgewertet.

Das durchgehende Tagfahrlicht und die darunter abgesetzten Scheinwerfer in LED mit Pixel Technik machen einen frischen Eindruck.

Darüber hinaus hat Tesla auf den Wunsch seiner Kunden gehört und eine Frontkamera für das 360 Grad Kamerasystem hinzugefügt, die im Winter beheizt werden kann und mit einer sehr gut funktionierenden Reinigungsfunktion ausgestattet ist.

Im Heck thront das durchgehende LED-Lichtband zwischen den Rückleuchten und lässt das Licht optisch herunterfallen – toller Effekt und einzigartig bisher im Automobilbau.

Besonderes Augenmerk hat Tesla auch dem Innenraum zugewandt.

Die ausgewählten Materialien sind sehr wertig & geschmackvoll inszeniert und setzen in der Fahrzeugklasse neue Maßstäbe!

Einzig fehlen könnte manchen nach wie vor ein optionales Head-Up Display und / oder ein Fahrerdisplay, wenngleich man letzteres wohl bald im After Market auch für das neue Model Y nachrüsten kann.

Neben der Sitzheizung erhalten Fahrer und Beifahrer jetzt auch Sitzbelüftung serienmäßig.

Und auch im Fond hat sich einiges getan, neben dem neuen gut 8 Zoll großen Fonddisplay lässt sich nun die Rückbank elektrisch umlegen, welches vielleicht gar nicht nötig gewesen wäre, aber haben ist ja bekanntlich besser als brauchen.

Der Kofferraum des Model Y ist nach wie vor mit 843 Litern Volumen best in class und ist jetzt um die Funktion das man die Hutablage im Fach des Kofferraumbodens verstauen kann erweitert worden.


Basis des neuen Model Y ist die heckangetriebene Variante mit einem Elektromotor auf der Hinterachse, der 220 kW (299 PS, 420 Nm Drehmoment) leistet, in 5.9 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigt und 201 km/h schnell fährt.
Die Basis hat ein 400 Volt Akkupack mit 60 kWh, wovon man 57,5 kWh netto nutzen kann.
Geladen wird es dreiphasig mit 11 kW an AC und mit bis zu 175 kW Peak an DC, so dass der Sprung von 10 auf 80 Prozent am Supercharger in 23 Minuten gelingen soll.
Darüber hinaus bietet Tesla von Beginn an auch den RWD mit großem Akku als Long Range an, so dass das 400 Volt Akkupack auf 75 kWh netto nutzbarer Kapazität anwächst.
Der Elektromotor auf der Hinterachse leistet dann 250 kW (340 PS, 450 Nm Drehmoment) und lässt ihn sogar in 5,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen.
Geladen wird das größere Akkupack ebenfalls dreiphasig mit 11 kW an AC und sogar mit bis zu 250 kW Peak an DC, so dass der Sprung von 10 auf 80 Prozent am Supercharger in 27 Minuten gelingen soll.
Wer mehr Power und Allrad wünscht bekommt den Dual Motor Long Range mit zwei Elektromotoren, jeweils einen auf der Vorder- und Hinterachse, mit 378 kW (514 PS, 493 Nm Drehmoment), dann gelingt der Sprint bereits nach 4,8 Sekunden von Tempo 0 auf Tempo 100 km/h.
Wir konnten das Tesla Model Y ausgiebig auf unserer Teststrecke ausprobieren und wurden sehr positiv überrascht vom neuen Fahrwerk, welches etwas komfortabler als der Vorgänger, aber dennoch sehr straff abgestimmt ist und leichtes Go-Kart Feeling weiter aufkommen lässt, nicht zuletzt aufgrund der sehr direkten Lenkung – macht einfach verdammt viel Spaß.
Für die Freunde des gepflegten Cruisens hätte man sich vielleicht eine noch komfortablere Abstimmung gewünscht.
Die Funktionen des reinen Autopiloten bei uns in Europa sind leider nach wie vor sehr eingeschränkt und durch die mäßig funktionierende Verkehrszeichenerkennung auch adaptiv sehr eingeschränkt, von prädiktiv, wie die Marktführer VW-Konzern, BMW und Mercedes ganz zu schweigen!
Da hilft uns Europäern auch wenig das FSD in Amerika bereits sehr gut funktionieren soll …
Besonders verzückt hat uns das neue Soundsystem welches den Zuhörern richtig geilen Sound auf die Ohren bläst und zwar unabhängig der Musikgenre – einfach klasse.
Das neue Tesla Model Y startet bei uns in Deutschland aktuell ab 44.990 Euro in der Basis und bietet in der Preis-/Leistung nach wie vor eines der besten Elektroautos seiner Klasse.
Leider gelingt es nach wie vor Tesla nicht attraktive Leasing- und Finanzierungskonditionen gegenüber seinen europäischen Wettbewerbern gegenüberzustellen, welches sicherlich dem Absatz förderlich sein würde.
Gerne könnt Ihr auf Oliver Bornemanns YouTube Kanal einfach elektrisch die gewonnenen Eindrücke audiovisuell intensivieren:

I-Clip mit Tesla Logo
in begrenzter Menge verfügbar unter: https://shop.temagazin.de/kategorie/merch/i-clip