E.ON und Nissan testen bidirektionale Ladestationen

Netzbetreiber E.ON und Autohersteller Nissan haben als Pilotprojekt 20 bidirektionale Ladestationen gebaut, welche nun getestet werden.
Bei bidirektionalem Laden, auch V2G (vehicle-to-grid) genannt, sollen E-Autos nicht nur Strom aufnehmen, sondern als Speichermedium auch wieder an das Netzwerk zurückgeben können. Mit dem Fokus auf V2G Technologie schließen sich E.On und Nissan Unternehmen wie Tesla und neuerdings auch Audi in ihrer Produktforschung an.

Die 20 Ladestationen stehen in Nissans europäischem Technik-Zentrum in Cranfield, England. Nach einem ersten Erfolg soll das Projekt nun an weiteren Standorte ausgebaut werden. Mit Aussichten auf Einnahmen durch die Zwischenspeicherungen werden hierfür mehr Teilnehmer gesucht.

Luke Ellis, Nissans Programm-Manager für E.On, sagte dazu: „Jetzt, da wir mit den 20 Ladestationen bewiesen haben, dass das Ganze technologischen möglich ist, sind wir einen Schritt näher das Ganze auf den Markt zu bringen. Bei dem Projekt geht es darum bidirektionales Laden kommerziell möglich zu machen. Mit den klaren Vorteilen für Firmen, welche jetzt schon eine Flotte von E-Autos haben oder für diejenigen, die den Sprung zum E-Auto machen möchten. E.On wird Lösungen für Kunden finden, die dabei helfen die Luft sauberer zu halten.“

Nach Einschätzungen von E.ON sparen Kunden, die momentan beim Test mitmachen, jährlich 308 Pound, umgerechnet 341 Euro.

Das funktioniert so: Per App lässt sich einstellen, wann das Fahrzeug nicht benötigt wird und wann die Batterie voll sein soll. Wenn der Strom besonders billig ist, wird das Auto geladen, wenn der Strompreis zwischenzeitlich höher ist, gibt das Auto wieder an das Stromnetz ab.


Quelle: Pressemitteilung von Nissan


N.E.W. ist ein Gemeinschaftsprojekt des T&Emagazin in Zusammenarbeit mit dem YouTube Kanal Car Maniac von Christopher Karatsonyi 

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