Infrarotheizung mit Tesla Motiv

Die Photovoltaikanlage auf dem Dach, das E-Auto vor der Tür… In vielen Häusern läuft jedoch auch in der Übergangszeit die Ölheizung. Schließlich wird Wärme weiterhin bei vielen älteren Gebäuden fossil erzeugt. Hauseigentümer, die ihre alten Heizungsanlagen derzeit nicht ersetzen wollen, bietet sich in Kombination mit einer Solaranlage aber eine insbesondere in der Übergangszeit sinnvolle Alternative, sowohl aus dem Gesichtspunkt CO2 einzusparen, als auch finanziell. Mit Keramikheizungen können einzelne Räume zielgerichtet in Wunschtemperatur versetzt werden. Diese Alternative ist auch in der T&Emagazin-Redaktion angekommen und so war es naheliegend, auch den Lesern diese positive Erfahrung mitzuteilen.

Seit heute gibt es im T&Eshop Keramik-Heizungen für die Wand. Je nach Raumgröße können diese individuell konfiguriert werden und dank der Fotografen Jasmin Heidrich und Peter Lintner auch noch zwei attraktive Motive angeboten werden. Jasmin Heidrichs Tesla Model X und Peter Lintners Model 3-Motive zierten die Cover der T&Emagazin-Ausgaben 8 und 9. Beide Motive sind nun auch hochaufgelöst auf besagten Keramikheizungen zu finden.

Anzeige

3 Gedanken zu „Infrarotheizung mit Tesla Motiv

  1. Nachtrag zu o.g. Kommentar: Was die ökonomische Bewertung des Einzelnen angeht, so ergibt sich für diejenigen, die eine alte PV-Anlage betreiben, die bereits aus der Förderung gefallen ist, durchaus ein Vorteil, da sie meines Wissens nach nur noch mit ca. 3 ct/kWh abgespeist werden. Gesamtgesellschaftlich ist es aber auch hier zu begrüßen, wenn dieser Strom lieber ins Netz eingespeist wird.

  2. Liebes T&E-Team, eigentlich finde ich eure Arbeit super, da es wichtig ist die Informationen, die ihr bereitstellt, möglichst weit zu verbreiten. Aber durch den Verkauf der Karamikheizungen macht ihr euch leider unglaubwürdig, da das Verheizen von kostbaren Strom ökologisch und ökonomisch (zumindest aktuell) noch unsinnig ist. Beispiel: Angneommen ich verheize in meinem Haus 1 kWh aus der PV-Anlage in solch einer Keramikheizung. Dadurch müsste meine Gastherme 1 kWh weniger Wärme bereitstellen. Unter Berücksichtigung des Wirkungsgrades der Gastherme (gehen wir hier konservativ von 90 % aus) und des Primärnergiefaktors von 1,1 für Gas (siehe GEG Anlage 4), würde ich für die Gesamtgesellschaft ca. 1,2 kWh an Primärenergie einsparen, was zunächst super klingt. Alternativ kann man diese eine kWh ins Netz einspeisen und eine entsprechende kWh Kohlestrom verdrängen. Zur Erzeugung von 1 kWH Kohlestrom sind ca. 3 kWh Primärenergei (Kohle) von Nöten, wodurch sich für die Gesamtgesellschaft eine Einsparung von 3 kWh ergibt, was deutlich mehr als die zuvor genannten 1,2 kWh sind. Selbst wenn man an diesen Zahlen noch hier und da ein bisschen rumschraubt und von “günstigereren” Annahmen ausgeht, so ist der Unterschied zwischen 1,2 und 3,0 so eklatatnt, dass dies kaum aufzuholen ist. Auch unter ökonomischen Gesichtspunkten für den einzelnen ergibt sich kein Vorteil. Der Bezugspreis von Gas liegt bei ungefähr 8 cent/kWh. In einer ähnlichen Größenordnung bewegt sich zur Zeit die Einspeisevergütung bei einer neuen PV-Anlagen. Bei Bestandsanlagen ist sie sogar höher. Man kann es drehen und wenden wie man will, aber das direkte Verheizen von Storm macht keinen Sinn (zumindest solange man noch die Möglichkeit hat Kohlestrom im Netz zu verdrängen). Ausnahme: Man betreibt damit eine Wärmepumpe, die aus einer kWh Strom ca. 3 kWh Wärme erzeugt. Es wäre wirklich begrüßenswert, wenn ihr zukünftig Heizsysteme wie die oben genannte Keramikheizung nicht weiter promoten würdet. Ihr tut der Sache damit nichts guten.

  3. Das ist etwas, wenn man neu baut oder grundsätlich renovieren muß. Aber nicht für eine zerzeit laufende Heizungsanlage, da wäre ein Super-Tauchsieder eine finanziell und vom Aufwand her, eine Lösung.
    hansj

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.