Update zu Full Self-Driving (Supervised)
Heute Morgen hat Tesla auf X ein Update zu FSD (Supervised) in Europa veröffentlicht, nun kam auch noch eine Pressemitteilung, die an dieser Stelle im Wortrlaut veröffentlicht wird:

FSD (Supervised) ist derzeit in fünf EU-Ländern genehmigt: In den Niederlanden, Dänemark, Belgien, Estland und Litauen. In diesen Ländern nutzen bereits über 70.000 Tesla-Fahrer das System, das täglich über eine Million Kilometer zurücklegt. Bei der Nutzung von FSD (Supervised) ist die Wahrscheinlichkeit in einen Unfall zu geraten im Vergleich zum manuellen Fahren 4,1x geringer – gemessen auf einer Strecke von 100 Millionen Kilometern auf öffentlichen Straßen in der EU.
Im Vorfeld einer möglichen Abstimmung über eine EU-weite Genehmigung am 6. Oktober 2026 hat Tesla entschieden, einen zentralen Bestandteil der Nachweise für die Genehmigung in den Niederlanden öffentlich zugänglich zu machen.
Zur Erinnerung: Tesla hat die Ausführung von FSD (Supervised) an bestehende Vorschriften (UN-R-171 DCAS) angepasst, bat jedoch im Rahmen des EU-Verfahrens nach Artikel 39 um eine Ausnahmeregelung für bestimmte Verhaltensweisen. Der folgende Dashboard-Datenbericht liefert die Sicherheitsnachweise für diese Ausnahmen.
Dieses Dashboard wurde Anfang April 2026 allen EU-Mitgliedstaaten zur Verfügung gestellt und alle dargestellten Daten stammen aus der Zeit vor dieser Genehmigung.
In Europa wurden 2025 insgesamt 19.400 Verkehrstodesfälle registriert – das entspricht etwa 53 Todesfällen pro Tag, wobei der überwiegende Teil dieser Unfälle auf menschliches Versagen zurückzuführen ist. Diese Todesfälle sind weitgehend vermeidbar mit der Technologie, die heute bereits verfügbar ist.
FSD (Supervised) rettet bereits Leben, wo es genehmigt ist – doch in weiten Teilen Europas bleibt dieser Sicherheitsvorteil durch bürokratische Hürden blockiert.
Kernpunkte aus dem X-Beitrag:
- FSD (Supervised) reduziert die Anzahl schwerer Unfälle im Vergleich zum manuellen Fahren bei Tesla in allen Straßenkategorien – bei über 3 Milliarden gefahrenen Kilometern im Jahr 2025: Autobahn um 45 %, Bundesstraßen um 69 %, Stadtverkehr um 50 %, Nebenstraßen um 40 %.
- FSD (Supervised) verringert automatische Notbremsungen um bis zu 84 % und harte Bremsungen um bis zu 81 % im Vergleich zum manuellen Fahren – sowohl auf Autobahnen als auch in Städten.
- FSD (Supervised) vermeidet 99 % der leichten Kollisionen während Spurwechseln auf Autobahnen und 93 % bei Spurwechseln außerhalb von Autobahnen – basierend auf 377 Millionen Fahrzeugmanövern im Flottenbetrieb.
- FSD (Supervised) reduziert Ereignisse auf Grund von Müdigkeit des Fahrers auf Autobahnen um 67 % gegenüber manuellem Fahren.
- FSD (Supervised) fährt 98 % der Zeit mit oder unter der Geschwindigkeit des umliegenden Verkehrs.
- Tesla-Ingenieurfahrzeuge legten 1,6 Millionen Kilometer zurück, ohne bei einem Unfall schuldig zu sein – weder bei schweren noch bei leichten Schäden.
- FSD (Supervised) absolvierte in mehreren Ländern über 230.000 Szenariotests, unter allen Bedingungen, mit einer Erfolgsquote von ~98 %.
- Die Szenario-Erfolgsquote von FSD (Supervised) bleibt über 98 % – selbst unter widrigen Bedingungen wie Regen, Nebel, Tag und Nacht.
X-Post: https://x.com/teslaeurope/status/2094661569582096779?s=46
Dashboard: https://www.tesla.com/fsd-evidence-dashboard
Haftungsausschluss:
Derzeit verfügbare Funktionen erfordern ständige Aufsicht durch den Fahrer und machen das Fahrzeug nicht autonom. Die Aktivierung und Nutzung ist auf Gebiete mit regulatorischer Genehmigung beschränkt, die in einigen Regionen länger dauern kann. Technische Einschränkungen können gelten. Weitere Informationen finden Sie im Fahrzeug Handbuch und auf den Support-Seiten. Funktionsumfang, Verfügbarkeit und Preise können sich ändern.
Quelle: Pressemitteilung Tesla
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