A wie Akku

ABC der E-Mobilität – macht mit!

In einer neuen Rubrik auf T&Emagazin.de werden wir fortan Beiträge aus dem ABC der E-Mobilität von Martin Hund veröffentlichen. Zu jedem Buchstaben des Alphabets gibt es ein Stichwort aus der Elektromobilität. Wer das ABC in gedruckter Form lesen möchte: der erste Teil (Buchstaben A bis O) ist erschienen in der 6. Ausgabe des T&Emagazins, der zweite Teil (Buchstaben P bis Z) in der 7. Ausgabe.

Da wir dieses Konzept so toll finden, soll das E-Mobilitäts-Alphabet danach mit euren Beiträgen weitergehen! Ein umfangreiches Lexikon der E-Mobilität kann so entstehen.

Wenn ihr einen kurzen Beitrag zu einem Buchstaben habt, schickt ihn doch an community@temagazin.de. Natürlich veröffentlichen wir ihn unter euren Namen und, wenn ihr wollt mit Link zu eurer Webseite, Social-Media-Profil, YouTube-Kanal… Überprüft aber bitte in den jeweiligen Ausgaben, ob das Thema schon aufgegriffen wurde.

Argumentationshilfen für E-Mobilisten von Martin Hund

Grafik: Sabrina Hund

Während Begegnungen auf Parkplätzen, beim Austausch mit Arbeitskollegen oder im Freundeskreis: Man trifft zunehmend Menschen, die dem Thema Elektromobilität gegenüber aufgeschlossen sind und ernstes Interesse zeigen. Manche sind aber auch skeptisch und verunsichert. Gerüchte und Klischees halten sie davon ab, sich sachlich mit der alternativen Antriebsart zu beschäftigen. Vorurteile verbreiten sich oft im Umfeld von halbwissenden Besserwissern, eingebracht von den Bewahrern der Vergangenheit und verteilt von Medien, denen Schlagzeilen wichtiger sind als Fakten.

Bevor ich selbst ein Elektroauto hatte, gab es auch für mich als überzeugten Petrolhead einige Zweifel. Erst durch eigenes Erleben mit einer gewissen Entdeckerfreude sehe ich jetzt das Elektroautofahren viel positiver und die problematisierenden Aspekte aus den Gerüchten spielen im Alltag eines E-Mobilisten kaum eine Rolle.

Als Ingenieur und Tüftler beschäftige ich mich auch mit dem, was unter der Haube passiert. Dabei sammeln sich im Laufe der Zeit doch einige Informationen an, die häufig nachgefragt werden. Und wenn die Leser wieder mal mit hartnäckigen Gerüchten und Fehlinformationen konfrontiert werden, dann kann das folgende ABC der E-Mobilität vielleicht dabei helfen, Unsicherheiten aufzuklären und Wissenslücke aufzufüllen.


Martin Hund ist ein leidenschaftlicher Ingenieur, Tüftler und Visionär. Beruflich beschäftigt er sich seit mehr als 20 Jahren mit der Entwicklung von innovativen Produkten und dynamischen IT-Projekten. Er arbeitet für große Konzerne und Startups als Leader von agilen Teams und als Experte für Digitalisierung.
In seiner Freizeit baut er sich seine eigene vernetzte Welt rund um sein Tesla Model S und sein Smart Home. In seinem Blog hundhome.de kombiniert er Handwerkliches mit Elektronik und Software-Entwicklung. Bei Vorträgen und Keynotes referiert er über technische als auch unternehmerische und gesellschaftliche Themen der Elektromobilität und der Digitalisierung im Allgemeinen. Bei Elektromobilitäts-Events teilt er als Besucher und Aussteller seine unverstellten Alltagserfahrungen mit Menschen, die noch zweifeln oder durch die Informationsflut verunsichert sind.


A wie Akku

Nissan Leaf Akku
Nissan Leaf Akku. Foto: Tennen-Gas, CC BY-SA 3.0

Der Akku ist das Herz eines Elektroautos. Seine Kapazität bestimmt maßgeblich die Fahrreichweite, die Geschwindigkeit beim Laden und –
zusammen mit dem Elektromotor – die maximale Fahrleistung. Das liegt an der begrenzten Fähigkeit, Strom aufzunehmen oder abzugeben bei jeder einzelnen der 500 bis 8000 Zellen, die in einem Akku verbaut sind.

Der Akku ist gleichzeitig das kritischste Bauteil des Autos. Die Herstellung benötigt viel Energie und die Rohstoffe werden unter teilweise widrigen Bedingungen abgebaut. Das sind zum Beispiel Lithium und Kobalt, die entgegen mancher Behauptung nicht zu den sogenannten seltenen Erden gehören. Die Hersteller versuchen, den Bedarf an diesen Stoffen zu reduzieren und durch entsprechende Maßnahmen für angemessene Umstände in den Abbaugebieten zu sorgen. Zukünftige Akku-Generationen werden zunehmend ohne diese Stoffe auskommen.

Die Lebensdauer eines aktuellen Akkus beträgt circa 1000 volle Ladezyklen beziehungsweise mehr als 300.000 Kilometern Laufleistung. Dabei verliert er seine Kapazität langsam, bis man ihn ab circa. 70 Prozent Restreichweite austauscht. Anschließend können Fahrzeug-Akkus noch über Jahre stationär in Häusern und in der Industrie eingesetzt werden, bis sie recycelt werden. Bereits heute sind dabei Rohstoff-Rückgewinnungsquoten von 96 Prozent und mehr möglich. Diese Zahl wird kontinuierlich gesteigert. Das Material geht also nicht verloren im Gegensatz zu Verbrauchsstoffen wie Rohöl.

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Veröffentlicht in ABC

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