B wie Brennstoffzelle

Energieverbrauch Elektroautos
Quelle: wiesoeigentlich.de

Ein Brennstoffzellenauto ist ein Elektroauto, bei dem der Strom in einer Brennstoffzelle aus flüssigem Wasserstoff gewonnen und in einem kleineren Akku zwischengespeichert wird. Weil durch diese Verbrennung keine schädlichen Abgase entstehen, handelt es sich um einen lokal emissionsfreien Antrieb.

Im Vergleich zu einem batterieelektrischen Auto kann auf gleichem Raum eine größere Energiemenge mitgeführt werden. Das Nachladen ist seltener nötig und geht schneller. Allerdings ist der Gesamtenergiebedarf durch das Umwandeln von Strom in Wasserstoff (vor dem Tanken) und wieder zurück (beim Fahren durch die Brennstoffzelle) so groß, dass das Brennstoffzellenfahrzeug einen dreimal höheren Energiebedarf hat als ein reines Batteriefahrzeug.

Deshalb gehen die Experten heute davon aus, dass die Brennstoffzellen-Technik bis auf Weiteres nur im Bereich des Lastverkehrs auf dem Land und im Wasser eine Rolle spielen wird.


ABC der E-Mobilität – macht mit!

 

In einer neuen Rubrik auf T&Emagazin.de werden wir fortan Beiträge aus dem ABC der E-Mobilität von Martin Hund veröffentlichen. Zu jedem Buchstaben des Alphabets gibt es ein Stichwort aus der Elektromobilität. Wer das ABC in gedruckter Form lesen möchte: der erste Teil (Buchstaben A bis O) ist erschienen in der 6. Ausgabe des T&Emagazins, der zweite Teil (Buchstaben P bis Z) in der 7. Ausgabe.

Da wir dieses Konzept so toll finden, soll das E-Mobilitäts-Alphabet danach mit euren Beiträgen weitergehen! Ein umfangreiches Lexikon der E-Mobilität kann so entstehen.

Wenn ihr einen kurzen Beitrag zu einem Buchstaben habt, schickt ihn doch an community@temagazin.de. Natürlich veröffentlichen wir ihn unter euren Namen und, wenn ihr wollt mit Link zu eurer Webseite, Social-Media-Profil, YouTube-Kanal… Überprüft aber bitte in den jeweiligen Ausgaben, ob das Thema schon aufgegriffen wurde.

Argumentationshilfen für E-Mobilisten von Martin Hund

Grafik: Sabrina Hund

Während Begegnungen auf Parkplätzen, beim Austausch mit Arbeitskollegen oder im Freundeskreis: Man trifft zunehmend Menschen, die dem Thema Elektromobilität gegenüber aufgeschlossen sind und ernstes Interesse zeigen. Manche sind aber auch skeptisch und verunsichert. Gerüchte und Klischees halten sie davon ab, sich sachlich mit der alternativen Antriebsart zu beschäftigen. Vorurteile verbreiten sich oft im Umfeld von halbwissenden Besserwissern, eingebracht von den Bewahrern der Vergangenheit und verteilt von Medien, denen Schlagzeilen wichtiger sind als Fakten.

Bevor ich selbst ein Elektroauto hatte, gab es auch für mich als überzeugten Petrolhead einige Zweifel. Erst durch eigenes Erleben mit einer gewissen Entdeckerfreude sehe ich jetzt das Elektroautofahren viel positiver und die problematisierenden Aspekte aus den Gerüchten spielen im Alltag eines E-Mobilisten kaum eine Rolle.

Als Ingenieur und Tüftler beschäftige ich mich auch mit dem, was unter der Haube passiert. Dabei sammeln sich im Laufe der Zeit doch einige Informationen an, die häufig nachgefragt werden. Und wenn die Leser wieder mal mit hartnäckigen Gerüchten und Fehlinformationen konfrontiert werden, dann kann das folgende ABC der E-Mobilität vielleicht dabei helfen, Unsicherheiten aufzuklären und Wissenslücke aufzufüllen.


Martin Hund ist ein leidenschaftlicher Ingenieur, Tüftler und Visionär. Beruflich beschäftigt er sich seit mehr als 20 Jahren mit der Entwicklung von innovativen Produkten und dynamischen IT-Projekten. Er arbeitet für große Konzerne und Startups als Leader von agilen Teams und als Experte für Digitalisierung.
In seiner Freizeit baut er sich seine eigene vernetzte Welt rund um sein Tesla Model S und sein Smart Home. In seinem Blog hundhome.de kombiniert er Handwerkliches mit Elektronik und Software-Entwicklung. Bei Vorträgen und Keynotes referiert er über technische als auch unternehmerische und gesellschaftliche Themen der Elektromobilität und der Digitalisierung im Allgemeinen. Bei Elektromobilitäts-Events teilt er als Besucher und Aussteller seine unverstellten Alltagserfahrungen mit Menschen, die noch zweifeln oder durch die Informationsflut verunsichert sind.


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Veröffentlicht in ABC

2 Gedanken zu „B wie Brennstoffzelle

  1. Ein “Ingenieur” (graduiert ?) müsste wissen, dass der Wasserstofftank und alle Leitungen unter 700 Bar Druck steht und bei Undichtheit oder gar Bruch hochexplosives Knallgas austreten lässt, was zu ähnlichen Folgen wie in Beirut führen kann.

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