C wie CO2-Ausstoß

Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit

Sowohl Fürsprecher als auch Gegner der Elektromobilität berufen sich auf die CO2-Bilanz und erklären, wie umweltschädlich die eine oder andere Antriebsart ist.

Während Pflanzen bei der Photosynthese CO2 abbauen, produzieren Lebewesen durch die Zellatmung das schädliche Gas und seit der Industrialisierung und dem Verbrennen von kohlenstoffhaltigen Rohstoffen wie Holz und Öl entsteht ein globales Ungleichgewicht.

Batteriebetriebene Elektroautos benötigen wegen der komplexen Akkus mehr Energie bei der Herstellung und dem Recycling des Fahrzeugs als ein Verbrenner. Im Gegenzug verbrauchen die Verbrenner mehr Energie im Betrieb, weil die Herstellung von Benzin und Diesel, der Transport und zuletzt das Verbrennen im Motor einen schlechten Wirkungsgrad erzielt.

Unter dem Strich stellen sich Elektroautos besser ab einer Gesamtfahrleistung von 50.000 bis 150.000 Kilometern (Quelle: zeit.de). Diese Zahl verringert sich, wenn der Anteil der regenerativen Energien bei der Energieerzeugung weiter steigt.


ABC der E-Mobilität – macht mit!

In einer neuen Rubrik auf T&Emagazin.de werden wir fortan Beiträge aus dem ABC der E-Mobilität von Martin Hund veröffentlichen. Zu jedem Buchstaben des Alphabets gibt es ein Stichwort aus der Elektromobilität. Wer das ABC in gedruckter Form lesen möchte: der erste Teil (Buchstaben A bis O) ist erschienen in der 6. Ausgabe des T&Emagazins, der zweite Teil (Buchstaben P bis Z) in der 7. Ausgabe.

Da wir dieses Konzept so toll finden, soll das E-Mobilitäts-Alphabet danach mit euren Beiträgen weitergehen! Ein umfangreiches Lexikon der E-Mobilität kann so entstehen.

Wenn ihr einen kurzen Beitrag zu einem Buchstaben habt, schickt ihn doch an community@temagazin.de. Natürlich veröffentlichen wir ihn unter euren Namen und, wenn ihr wollt mit Link zu eurer Webseite, Social-Media-Profil, YouTube-Kanal… Überprüft aber bitte in den jeweiligen Ausgaben, ob das Thema schon aufgegriffen wurde.

Grafik: Sabrina Hund
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Veröffentlicht in ABC

2 Gedanken zu „C wie CO2-Ausstoß

  1. Das Ganze ist zu kurz gedacht. Wir müssen die Herstellung aller Einzelteile des Antriebsstranges – also Gesamtmotor mit Ansaug- und Abgaseinrichtung, der Ventiltrieb, der Kurbeltrieb, die Ölversorgung und alle Getriebeeinzelteile eines Verbrenners mit betrachten. Dazu gehören die Umwelteinflüsse der Herstellungsprozesse wie auch der Fabriken und der Konstruktionsbüros. Erst, wenn wir dieses Gesamtergebnis dem Elektrofahrzeug gegenüberstellen, ist ein reeller Vergleich möglich. Selbstverständlich muß die Herstellung der Treibstoffe und deren Transport mit berücksichtigt werden.

  2. Sehr gut. Das Problem ist, dass es für viele Menschen eine Glaubenssache ist, weil die das eh nicht verstehen.
    Also was glauben diese Menschen eher?: Eine “Theorie”, die ihnen sagt, dass Elektro ökologischer sei, aber man sich anpassen und umstellen muss oder die andere Theorie, dass Verbrenner “besser” seien und man sich nicht verändern muss und alles geht weiter wie es ist.
    Das ist das Grundproblem. Veränderungen tun weh… und wenn es nur irgendwie geht… leugnet man bewusst und unterbewusst diese Tatsachen. Sieht man übrigens auch überall in anderen Bereichen. (Corona, Klimawandel, Autoindustrie, Digitalisierung…)

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