Der Trend geht zum Zweit-Tesla

Kolumne

Seit ich 2014 zum ersten Mal Tesla fuhr, bin ich vom Thema infiziert. Ich kaufte mir dann früh ein gebrauchtes Model S von 2013, das ich noch heute überglücklich fahre. Ich pendle mit ihm zwischen meinen beiden Wohnsitzen in Osthessen und dem Ruhrgebiet. 180.000 Kilometer sind inzwischen auf dem Tacho. Kein Teufelswerk, wie das Beispiel des 1.111.111 Millionen Kilometer Tesla von Hansjörg Freiherr von Gemming zeigt. Mit ihm führte ich zusammen mit Nino vom YouTube Kanal DanZei ein Gespräch, welches in der 7. Ausgabe des T&Emagazin erscheint. Hätte ich den Kaufpreis seinerzeit in Tesla-Aktien investiert, wäre ich heute doppelt so vermögend. Doch war die Entscheidung aus meiner Sicht trotzdem nicht falsch – aber auch dazu in der 7. Ausgabe des T&Emagazin mehr.

Ich will einfach keinen Verbrenner mehr fahren, denn das ist eine Zumutung für Menschen, die anderes gewohnt sind.

Seither verfolge ich intensiv die Entwicklung rund ums Thema E-Mobilität und zwischenzeitlich ist sie quasi mein Hauptberuf geworden, wozu es ohne das Model S nicht gekommen wäre.

Mein letztes Auto war ein Volkswagen Lupo 3 L. Der vermeintliche Öko-Diesel versprach das, was mir an Fahrzeugen wichtig war: klein und fein. Aus damaliger Sicht eine Rakete mit 45 kW und trotzdem mit einem Realverbrauch von 3,6 Litern in der waldhessischen Hügellandschaft, bei einem nicht gerade schmächtigen Fahrer. Der Verbrauch resultiert vor allem aus einem Leergewicht des Fahrzeugs von 929 Kilo.
Hier auf dem Land ist der Öffentliche Personennahverkehr natürlich alles andere als phänomenal. Ich muss zugeben: Ich stehe schon auf Autos und das, obgleich ich schon immer ein grünes Herz habe. Dieser spezielle 3-Liter-Lupo ist – am Rande bemerkt – auch noch ein ganz besonderes Fahrzeug: 2001 aus dem Autohaus gestohlen, stand er sechs Jahre in der Asservatenkammer. Mit Erstzulassung 2007 der wohl jüngste 3-Liter-Lupo Deutschlands. Der Vorbesitzer tunte ihn auch noch liebevoll: Tieferlegung, Ledersitze, Stoßstangenschürzen – eine Augenweide. Das sind übrigens nicht wehmütige Erinnerungen. Ein Blick aus dem Fenster und ich schaue während des Schreibens auf den im Carport stehenden, mit Blütenstaub bedeckten weißen Flitzer, ohne Nummernschild: Ein Liebhaberstück.
Meine Frau nutzt seit fünf Jahren einen Citroën C4. Auch den haben wir seinerzeit erworben, weil er als das effizienteste Fahrzeug seiner Klasse galt. Im Gegensatz zum Lupo selbstverständlich langstreckentauglich, was wegen einer beruflichen Veränderung meiner Angetrauten sinnvoll erschien.

Kurz vor dem letzten Quartalsende habe ich nun einen Tesla Model 3 Long Range als verfügbaren Neuwagen abgeschossen. Erwartungsgemäß bot Tesla – wenn auch nicht auf der Website öffentlich – einige wenige Schnäppchen an. Die attraktive Farbkombination außen grau, innen weiß, war dabei. Zudem konnte ich das M3 dank Unterstützung des YouTubers Michael Schmitt bequem im nahen Frankfurt abholen. Er veröffentlicht dazu übrigens noch ein spannendes Video auf seinem Kanal: Es geht um eine Effizenz-Verbrauchsvergleichsfahrt zwischen meinen beiden Tesla.

Aus gewerblicher Sicht erschien mir der kurzfristige Kauf am 30. Juni notwendig. Ich wollte auf Nummer sicher gehen – die 19 Prozent Mehrwertsteuer statt der 16 Prozent vom Kaufpreis geltend machen. Mit 0,25 Prozent-Regelung für die Eigennutzung und voll Bafa-förderfähig war es ein Volltreffer. Wohlwissend, dass Full-Self-Driving am Folgetag teuer werden sollte, packte ich das Software-Upgrade für 6.300 Euro oben drauf. Inzwischen ist es nur noch für 7.500 Euro zu haben. Warum ich das FSD unbedingt haben wollte, verrate ich im Gespräch mit TeslaOlli wiederum auf dessen YouTube-Kanal.

Nun zum Thema Aktien: Ich habe – in den Augen vieler – an der Börse spekuliert. Spekulation im klassischen Sinne war es aus meiner Sicht nie, trotz nicht weniger Unkenrufe aus meinem Umfeld. Keiner weiß, wo die Reise hingeht. Ich ahnte: Nach oben.

Wie mein Telsa Depot gelaufen ist, ob und wenn ja wann ich ausgestiegen bin, das steht im kommenden T&Emagazin.

Der vollständige Beitrag erscheint in der Ausgabe 7 des T&Emagazin.

Sie erscheint am 10. Juli 2020 und kann ab jetzt hier vorbestellt werden. Zudem besteht die Möglichkeit, das T&Emagazin in Wunschmenge dauerhaft zu abonnieren.

Themen der 7. Ausgabe sind:

  • Fahrbericht zum Model Y
  • Fahrbericht zum Audi eTron
  • ABC der E-Mobilität (Teil 2)
  • Analyse Exterior Design zum Model 3
  • 1.111.111 Millionen Kilometer unterwegs mit dem Tesla
  • HEPA-Filter in neuen Tesla-Fahrzeugen
  • Neue MCU?
  • E-Mobilitäts-Reisen
  • Reisebericht Barcelona
  • Tesla und Corona
  • Virtuelles M3T
  • Neues aus der Tesla Welt
  • und vieles andere mehr.

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Wer sich mit Hilfe des Empfehlungscodes ts.la/timo236 einen neuen Tesla kauft, erhält kostenloses Supercharging für 1.500 km. In diesem Zuge kann man Geld und CO₂ sparen und den T&Emagazin-Verleger Timo Schadt unterstützen, denn auch er bekommt dann kostenloses Supercharging für 1.500 km und nimmt zusätzlich an einer Verlosung bei Tesla teil.


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