Spritpreise treiben Nachfrage nach gebrauchten E-Autos deutlich an

Quelle Infografik: T&Emagazin & Nano Banana

Die stark gestiegenen Kraftstoffpreise infolge des Iran-Konflikts wirken sich spürbar auf das Kaufinteresse am deutschen Gebrauchtwagenmarkt aus. Eine aktuelle Analyse von AutoScout24 auf Basis Kaufanfragen zeigt: Die Nachfrage verschiebt sich aktuell zugunsten alternativer Antriebe. Während gebrauchte Elektroautos im März deutlich stärker nachgefragt werden, verlieren Verbrenner merklich an Interesse. Eine aktuelle, repräsentative Umfrage gibt zudem Einblicke, wie deutsche Autofahrer ihr Mobilitätsverhalten an steigende Spritkosten anpassen.

Nachfrage nach E-Autos steigt deutlich – Preise ziehen leicht an

Im Vergleich zum Vormonat wächst die Nachfrage nach gebrauchten Elektroautos im März um 39 Prozent. Gleichzeitig sinkt das Interesse an klassischen Antrieben: Die Nachfrage nach gebrauchten Dieselfahrzeugen geht um 16 Prozent zurück, bei Benzinern um 10 Prozent.

Parallel dazu ziehen die Preise für gebrauchte Elektroautos leicht an: Im März lag der durchschnittliche Angebotspreis bei rund 33.800 Euro und damit rund 2 Prozent über dem Niveau des Vormonats.

Umfrage bestätigt wachsendes Umdenken bei deutschen Autofahrern

Wie stark steigende Kraftstoffpreise die Einstellungen zur Mobilität verändern, zeigt auch eine aktuelle, repräsentative Umfrage von AutoScout24.

  • 72 % der Befragten rechnen in den kommenden zehn Jahren mit dauerhaft steigenden Kraftstoffkosten
  • 22 % würden bei deutlich höheren Preisen einen Umstieg auf ein Elektroauto in Betracht ziehen

Viele würden zunächst ihr Verhalten anpassen:

  • 33 % Fahrten stärker planen oder bündeln
  • 28 % Fahrten auf das Notwendigste beschränken und auf längere oder vermeidbare Fahrten (z. B. in den Urlaub) verzichten

Knapp 19 % geben an, ihr Mobilitätsverhalten trotz steigender Kosten nicht verändern zu wollen.

Stefan Schneck, Deutschland Vertriebschef von AutoScout24, sagt:
„Knapp jeder Vierte erwägt aufgrund steigender Spritpreise den Umstieg auf die E-Mobilität. Das ist ein beträchtlicher Anteil, der mit anhaltend hohen Preisen weiter steigen dürfte. Der Preis an der Zapfsäule ist für viele längst mehr als ein Ärgernis – er wird zunehmend zum konkreten Anlass, die eigene Mobilität neu zu bewerten.”

„Dass gleichzeitig ein relevanter Anteil sein Verhalten nicht ändern würde, zeigt aber auch: Für viele Menschen ist das Auto keine flexible Entscheidung, sondern schlicht notwendig, um den Alltag zu organisieren.”

Über die Datengrundlage
Die Auswertung basiert auf den Preis-, Angebots- und Nachfragedaten von AutoScout24 in Deutschland im März 2026 im Vergleich zum Vormonat Februar 2026. Die Nachfrage wird auf Basis tatsächlicher Kaufanfragen auf der Plattform gemessen.

Die Umfrage wurde im Februar 2026 vom Marktforschungsunternehmen Quantilope im Auftrag von AutoScout24 durchgeführt. Befragt wurden 4.000 Autofahrer in fünf europäischen Ländern, darunter 800 in Deutschland. Die Stichprobe ist repräsentativ nach Alter und Geschlecht. Auf Anfrage stellen wir gerne die vollständigen Ergebnisse zur Verfügung.

QUELLE: PRESSEMITTEILUNG autoScout24.de


Und das sind die Themen der 29. Ausgabe:

  • Neues aus der Tesla Welt
  • Ende der unrühmlichen FSD-Geschichte: Hoffnung auch für ältere Teslas
  • Der unboxed Process bei Tesla: Fahrzeug Produktion neu gedacht
  • Nachhaltig unterwegs: Mit Tesla Model und BlaBlaCar gegen gängige Mythen
  • Die Herausgeber: Tesla Fahrer und Freunde E.V.
  • Die Herausgeber: Swiss Tesla Days: Das Schweizer Highlight für die Tesla-Community
  • Elektrische Community 2026
  • Strombock: Elektroauto-Förderung 2026: Wie nutzt du die Förderung für dich?
  • Der Pommes-Män im Gespräch: Jenseits der Fritteuse
  • Der Berg im Nebel: Zur Strategie der Automobilindustrie
  • Mobilität: Warum autonomes Fahren alles verändert
  • Außerirdische Intelligenz: KI im Weltall
  • Nachhaltigkeit: Die Quadratur des Dreiecks
  • Osmose-Kraftwerk: Salzkraft
  • Klimaschutz: Eskalation im Klimawandel
  • Fanboy: Grok im Tesla

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