ENERGIEDIALOG 2026: Schlüsseljahr der Energiewende – Erfolgsgeschichte fortsetzen, Resilienz stärken

Deutschland braucht einen Systemwandel bei der Energieversorgung. Für das Klein-Klein der vergangenen Jahre sind die Erneuerbaren längst zu groß geworden. Deshalb erwarten wir für 2026 politische Entscheidungen, die Investitionen ermöglichen, den Ausbau sichern und Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit stärken”, so BEE-Präsidentin Ursula Heinen-Esser anlässlich des energiepolitischen Jahresauftakts der Erneuerbaren-Branche beim ENERGIEDIALOG in Berlin.

Nach mehr als 25 Jahren Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) steht die Energiewende in Deutschland an einem entscheidenden Punkt. Der Anteil der Erneuerbaren am Strommix ist seit der Einführung des EEG im Jahr 2000 von sechs Prozent auf heute rund 60 Prozent gewachsen. Erneuerbare geben inzwischen den Takt im Energiesystem vor, sichern die Versorgung, stabilisieren die Preise und verringern die Abhängigkeit von fossilen Importen. Gerade in Zeiten globaler Krisen zeigen die Erneuerbaren ihre Rolle als Stabilitätsfaktor für Wirtschaft und Gesellschaft.

“Die Energiewende ist eine Erfolgsgeschichte. Sie wird als Gemeinschaftsleistung von Bürgerenergie, innovativen Unternehmen und engagierten Kommunen getragen. Beim ENERGIEDIALOG zeigen wir als Branche, dass uns diese Vielfalt leistungsfähig und stark macht”, so Ursula Heinen-Esser weiter.

Mit anstehenden Novellen, unter anderem zum EEG und zum Gebäudeenergiegesetz (GEG), sowie mit wichtigen Weichenstellungen beim Netzausbau und der Digitalisierung des Energiesystems, werden 2026 zentrale Rahmenbedingungen für die nächste Phase der Energiewende gesetzt. Für die Branche ist klar: Verlässliche politische Leitplanken, Planungssicherheit und praxistaugliche Regelungen sind entscheidend, um Investitionen zu ermöglichen und den Ausbau weiter voranzubringen.

Die Kraftwerksstrategie der Bundesregierung erreicht nach Einschätzung des BEE genau das Gegenteil: Statt technologieoffener Lösungen setzt sie einseitig auf fossiles Gas, das größtenteils importiert werden muss. Von 12 GW Ausschreibungsvolumen sind nur 2 GW wirklich technologieoffen, der Rest ist für fossiles Gas vorgesehen. Das gefährdet Kosteneffizienz, Klimaziele und Planungssicherheit und diskriminiert nachhaltige Lösungen. Zudem besteht die Gefahr, dass dadurch die Strompreise deutlich steigen.

„Erneuerbare Energien stärken den Industriestandort, sichern Arbeitsplätze, fördern Innovationen und sorgen für stabile, planbare Energiepreise. Gleichzeitig leisten sie einen zentralen Beitrag zur Resilienz der Energieversorgung – ein Thema, das angesichts geopolitischer Spannungen weiter an Bedeutung gewinnt”, betont Heinen-Esser, die die Teilnehmenden des ENERGIEDIALOGS mit einer Grundsatzrede begrüßen wird.

QUELLE: PRESSEMITTEILUNG BEE


 

Und das sind die Themen der Ausgabe:  

  • Editorial Wir sind nicht mehr allein.
  • Zahlen und Einschätzungen des Veranstalters der elektrischen COMMUNITY
  • Neues aus der Tesla Welt
  • Die Herausgeber: Tesla Fahrer und Freunde e.V.
  • Die Herausgeber: Fusion der Schweizer Tesla Clubs
  • Schweizer Tesla Owners in Südostasien
  • Cybertruck-Roadtrip durch USA & Canada
  • Impressionen von den Bereichen der elektrischen COMMUNITY 2025
  • Bei Besucherzahlen verkalkuliert: Es geht jetzt um die Wurst
  •  Beschenke Dich doch einfach mal (oder zur Not auch wen anders)
  • Diskussionsprogramm 2025 auf YouTube
  • elektrische COMMUNITY auch 2026 in Fulda
  • Strombock: E-Mobilität in der Mietwohnung: Laden ohne Wallbox-Chaos
  • Aktuelle und kommende E-Fahrzeuge im einfach elektrisch Test
  • Strom aus der Landwirtschaft – Flächen-Doppelnutzung
  • Wie Maschinen lernen zu sehen & zu entscheiden – Künstliche neuronale netze
  • Kommentar zur KI: „Wir sind nicht mehr allein.“
  • Erfahrungen mit dem chinesischen Markt: „Wettbewerb intensiver, Spielräume enger“
  • Fanboy Kolumne von Gabor Reiter: Model Y Standard – günstig statt billig

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