Mit Tesla Model X & Grok durch Schottland Teil 2

Reisebericht von Katja Schlitter und Timo Schadt

Unsere Schottland-Reise begann mit der Anreise über Belgien, Frankreich und der Durchfahrt durch den Eurotunnel.

Nach der Ankunft auf britischer Seite am Abend fuhren wir direkt nach Cambridge, wo wir vom 30. bis 31. März im einfachen, aber guten Ramada Hotel übernachteten.

Am Folgetag ging es weiter an der britischen Ostküste. Wir besuchten die Ruinen von Scarborough Castle, gelegen auf einem Kliff über der Nordsee.

Wir passierten die Whitby Abbey am Horizont.

Am Folgetag ging es weiter an der britischen Ostküste. Wir besuchten die Ruinen von Scarborough Castle, gelegen auf einem Kliff über der Nordsee.

Wir passierten die Whitby Abbey am Horizont.

Das Meer wollten wir nicht ignorieren. Daher ließen wir es uns nicht nehmen, mal die Dünen zu überqueren und auch ein wenig am Strand zu verweilen.

Ruby war begeistert.

DIE ANREISE DURCH ENGLAND 

Weiter nördlich trafen wir schließlich in North Yorkshire ein. Vom 31. März bis 1. April fanden wir im viktorianischen 4-Sterne-Landhaus-Hotel Guisborough Hall Hotel eine hochattraktive stilvolle Unterkunft.

Wir nutzten nachts die hoteleigene Ladesäule.

 

DIE EINE NENNT ES EINEN TRAUMURLAUB, DER ANDERE SCHOTTLAND

Nun in Schottland angekommen, machten wir einen Zwischenstopp an der Ruine der St Andrews Cathedral, welche während der schottischen Reformation im religiösen Eifer zerstört wurde. Malerisch liegt dieser Ort an der Ostküste in der Grafschaft Fife und wird umrahmt von einem schier endlos wirkenden Friedhof. Bei traumhaft sonnigem Wetter konnten wir hier einen wirklich lohnenswerten Spaziergang machen.
Danach ging es weiter, unter anderem vorbei am beeindruckenden Bamburgh Castle in Northumberland. Eine der mächtigsten Burgen Englands, die aus dem 12. Jahrhundert stammt.

 

Da sie ziemlich touristisch überlaufen war, mochten wir nicht länger verweilen und fuhren daher weiter.

Es war schon recht spät und das Wetter ließ zu wünschen übrig. Daher entschieden wir am Supercharger Edinburgh die Metropole auszulassen und direkt weiter nach Queensferry zu reisen. Die beeindruckende Brücke am Firth of Forth überquerten wir, um die Nacht vom 1. bis 2. April im Inn at Charlestown zu verbringen. In der gepflegten Location mit sehr freundlichem Personal gab es ein großzügiges landestypisches Frühstück, welches uns für den weiteren Trip stärkte.

In der kommenden Nacht kamen wir im für ein 3-Sterne-Hotel eher einfach gehaltenen Longforgan Coachin Inn mit einem kleinen aber feinen Pub in Dundee unter. Grok verriet uns als Geheimtipp eine anstehende Mahlzeit in einer Trucker-Kneipe Horseshoe Truck Stop einzunehmen. Diese bot uns neben landestypischen Gerichten auch die passende Atmosphäre mit reichlich Lokalkolorit undmit echten Einheimischen.

DIE HIGHLANDS

In den noch weiter hoch gelegenen Highlands erwarteten uns beeindruckende Hochmoor-Landschaften.

Grok empfahl uns als Zwischenziel die Falls of Dochart in Killin, die wir bei leichtem Nieselregen besuchten. Der Fluss Dochart stürzt hier über mehrere Stufen und Felsplatten dramatisch ins Tal.

Die Cairngorms zwischen Glenmore Forest und Loch Morlich waren teils mit leichter Schneedecke versehen.

Wir fühlten die beiden.

Loch Ave auf der Durchreise.

Für einen längeren Aufenthalt – nämlich vom 3. bis 6. April – hatten wir ein Zimmer im Onich Hotel & Lochside direkt am Loch Linnhe schon im Vorfeld gebucht.

 

Dies geschah auch, um uns von der doch schon recht langen bisherigen Anreise ein wenig zu erholen.
Das Preis-Leistungs-Verhältnis erschien uns dabei als nicht gegeben, da das Zimmer im dringend renovierungsbedürftigen Zustand erschien. Das hervorragende Dinner kann man im Gegensatz zur Unterbringung aber durchaus empfehlen.
Auch die Gebühr von 20 Pfund pro Nacht für den kleinen Hund erschien uns unangemessen hoch, zumal im Gegensatz zu anderen Unterkünften keinerlei Gegenleistungen für das Tier erbracht wurden.
Dennoch passte die entschleunigte Aufenthaltsdauer gut, da es zwischendurch immer wieder geregnet hat. Die Regenpausen haben wir perfekt für Tagesausflüge mit kleineren Wanderungen in der Umgebung genutzt, zum Beispiel zu den Falls of Glomach.

Der vom Parkplatz aus gut fußläufig erreichbare Wasserfall stürzt über fast 100 Meter in die Tiefe.

Das nun folgende Reiseziel war die Isle of Skye.

Dabei kam es dann auch zu der gröbsten Verfehlung von Grok auf der Reise. Ganz selbstsicher leitete uns die KI an den Hafen von Oban. Wir hatten leider versäumt, darauf hinzuweisen, dass wir keine Fähre gebucht hatten. Diese Notwendigkeit hätte Grok auch erwähnen können!
Von einem Hafenmitarbeiter erfuhren wir dann zudem, dass wir erst zwei Tage später eine bekommen könnten und mussten unverrichter Dinge abziehen, um mit dem Umweg des nächst gelegenen Superchargers in Fort William eine nördlicher gelegene Route zu nehmen.
Einzig die beeindruckenden Westküsten in Argyll und Bute entschädigten uns für diesen Fauxpas unserer Reiseführerin Eve – der Stimme von Grok.

Sgùrr na Strì (gälisch für „Gipfel des Streits“)

Am späten Abend des 6. April fuhren wir schließlich über die Skye Bridge, welche die Isle of Skye mit dem Festland bei Kyle of Lochalsh verbindet.
Leider bekamen wir im Dunkeln nicht viel mit von den beindruckenden Heidelandschaften, die wir erst am Folgetag in voller Pracht bewundern konnten.
Vom 6. bis 7. April übernachteten wir im Stein Inn – dem ältesten Pub der Insel, direkt am Wasser mit Blick auf die Outer Hebrides.

ISLE OF SKYE

Loch Slapin mit den Black Cuillin im Hintergrund

Den konnten wir dann leider nicht mal mehr aktiv beurteilen. Die Stühle waren schon hochgestellt, als wir die Isle of Skye zum äußersten Westen durchquert hatten und endlich tief in der Nacht unsere Destination erreichten. Danke Grok.

Die detailverliebte Unterkunft, mit feinem Frühstück und das sehr freundliche und engagierte Personal haben uns maximal überzeugt.

Die Black Cuillin

Ein wunderschöner Tag auf Skye ging zu Ende…

Zurück auf dem Festland ging es am nächsten Tag ins Lovat Arms Hotel in Beauly, wo wir in der Nacht vom 7. bis 8. April blieben.
Das traditionell eingerichtete Hotel war scheinbar frei von Gästen, was uns sehr wunderte. Die luxuriöse Einrichtung und ein vergleichsweiser guter Preis hätten anderes erwarten lassen. Doch gespukt hat es nicht.

Danach führte uns die Reise weiter in den ganz hohen Norden. Vom 8. bis 9. April übernachteten wir im Bankside Apartment in Wick. Baulärm am Morgen weckte uns früh. Nächstes Reiseziel waren die Klippen von Duncansby Stacks mit riesigen, spitzen Felsnadeln, die wie Haifischflossen aus dem Meer ragen. Sie sind bis zu 60 Meter hoch. Hier gab es bereits eine reichhaltige Vogelwelt zu sehen. Anschließend fuhren wir zum ebenfalls dafür bekannten nördlichsten Punkt Dunnet Head.

Die faszinierende Klippe Out Stack bot ebenfalls, neben den vorher schon gesichteten Trottellummen, allerhand brütende Seevögel. Sogar ein Papageitaucher konnte hier beobachtet werden. Besonders nah kamen wir vor dem Parkplatz fast schon zutraulichen Austernfischern.

Mit diesen Eindrücken galt es auf der Rückreise erneut Strecke zu machen. Wir wollten in den letzten drei verbliebenen Tagen vor allem fahren, um die Staugefahr zu reduzieren, die laut Grok samstags grundsätzlich höher sein könnte. Die Nacht vom 9. bis 10. April verbrachten wir im Gowanlea Guest House in Balloch am Loch Lomond. Die klassische B&B Unterkunft bot dann auch ein liebevoll präsentiertes Frühstück – nicht auf Massenabfertigung getrimmt. Die letzte Übernachtung vom 10. bis 11. April erfolgte im Ashford International Hotel & Spa in Ashford. Nach dem Aufenthalt in diesem schicken 4-Sterne-Hotel ging es die letzten Meilen weiter Richtung Süden. 

Eines der letzten Zwischenziele war die Ruine des Castle Campell in den Ochil Hills, welches um 1430 erbaut wurde und wegen Einsturzgefahr mit Zäunen gerade unzugänglich gemacht war.
Am 11. April fuhren wir von dort über Glasgow zurückzum Eurotunnel. Dort traten wir die Heimreise nach Frankreich an.
Ein Schwenker über die Niederlande war mit der naiven Hoffnung verbunden, das am Tag zuvor dort zugelassene FSD supervised im Tesla erleben zu können.
Grok war felsenfest davon überzeugt, dass wir das mit unserem Hardware-3-Fahrzeug und dem darauf befindlichen Software-Stand hätten nutzen können. Ein Trugschluss. Der nicht einmal halbstündige Umweg war aber nach einer umwerfend schönen Urlaubsreise schlicht zu verkraften.

Der Beitrag stammt aus der aktuellen Ausgabe 30 des T&Emagazins.

Der erste Teil des Reiseberichts ist an dieser Stelle auch online erschienen.

 


Und das sind die Themen der 30. Ausgabe:

  • Neues aus der Tesla Welt
  • Die Revolution der Patentstrategie bei Tesla
  • Grünere Energienetze dank Einsatz von KI
  • Die Herausgeber: Elektrische von Paris nach Dakar und zurück
  • Neues zur Elektrischen COMMUNITY 2026
  • Strombock: Höhere Benzinpreise, der perfekte Moment für den Umstieg !
  • Unser Manifest und Petition für eine zukunftsorientierte Transformation Deutschlands
  • Reisebericht: Mit Model X & Grok durch Schottland 
  • Die Herausgeber: Tesla Fahrer & Freunde e.V.
  • Powerwall 3P: Erstmals dreiphasiger Heimspeicher von Tesla
  • Besuch im Geothermiekraftwerk
  • Fanboy: Terafab

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