Musk würde mit Autobauern über Übernahme verhandeln

Foto: Axel Springer

Bei der Verleihung des Axel Springer Awards am Dienstagabend in Berlin zeigte sich Tesla-Chef Elon Musk offen, mit Autobauern über Übernahmen zu verhandeln: “Sollte jemand denken, dass es eine gute Idee ist, mit Tesla zu fusionieren, werden wir sicherlich dieses Gespräch führen”. Eine feindliche Übernahme schließe er jedoch aus.

Inzwischen ist der weltgrößte Elektroautobauer Tesla mit einer Marktkapitalisierung von weit mehr als 500 Milliarden Dollar mehr wert als jeder andere Autohersteller und wird rund fünfmal höher bewertet als Volkswagen, dessen Konzernchef Herbert Diess im Gegensatz zum fest im Sattel sitzenden Musk um seinen Posten zittern muss. Während der VW-Aufsichtsrat in Wolfsburg über die Zukunft von Diess beriet, wurde Musk in Berlin der rote Teppich ausgerollt und die – angesichts der Corona-Krise vergleichsweise wenigen Gäste – gleich per Simulator in ein Raumschiff gesteckt.

Elon Musk, neben Tesla auch Chef der Weltraumfirma SpaceX und des Neurotechnologieunternehmens Neuralink und Gründer des Tunnelbauunternehmes The Boring Company, wurde von den Veranstaltern mehrfach als Visionär bezeichnet, der nach den Sternen strebe. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, der den Preis überreichte, erklärte, in Deutschland werde “mehr von Musks Schneid” benötigt, um erfolgreich zu bleiben. Zugleich erinnerte er Musk nach dessen widersprüchlichen Aussagen zum Corona-Virus an dessen Verantwortung und ermutigte ihn auf, sich impfen zu lassen, wenn ein Mittel verfügbar sei.

Am Abend der Preisverleihung äußerte sich Musk unter anderem auch zum autonomen Fahren: Er sei äußerst zuversichtlich, volles autonomenes Fahren im nächsten Jahr zu erreichen und an die Tesla-Flotte zu pushen.

Ein Video der Preisverleihung gibt es bei Youtube:

Quelle: Reuters


N.E.W. ist ein Gemeinschaftsprojekt des T&Emagazin in Zusammenarbeit mit dem YouTube Kanal Car Maniac von Christopher Karatsonyi.

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