Tesla Supercharger nun auch in Deutschland und der Schweiz für Fremdmarken geöffnet

Auch an ausgewählten Tesla Superchargern in Deutschland, der Schweiz und anderen europäischen Ländern können nunmehr Fremdfabrikate laden. Außer hierzulande wurden am Donnerstag Supercharger in Dänemark, Finnland und Luxemburg für andere freigegeben.

Fahrzeuge anderer Hersteller können an diesen Schnelladern mit bis zu 250 Kilowatt Strom aufnehmen. Halter zahlen 0,14 Euro Aufpreis gegenüber dem normalen Tesla-Tarif. Die Kilowattstunde kostet Tesla-Fahrer:innen in Deutschland zur Zeit 58 Cent.

Um auch ohne einen Tesla hier laden zu können ist die Tesla-App Voraussetzung. Sie muss aufs Mobilfunkgerät aufgespielt sein und mit ihrer Hilfe eine spezielle Landestation freigeschaltet werden. Der große Unterschied zum Tesla. Denn bei einem solchen erkennt die Ladesäule automatisch ohne Hinzunahme einer Ladekarte oder App und verbindet sich direkt mit dem Fahrzeug.

Warum sollten bei den vergleichsweise gesalzenen Preisen E-Auto-Fahrer:innen am Supercharger laden?

Schlicht, um es mal auszuprobieren oder aber, bei in der Nähe nicht greifbarer Alternativen, auch diese Schnelllademöglichkeit nutzen zu können. Hinzukommt: Gegenüber anderen Landenetzbetreibern sind Telsa Fahrer:innen es gewohnt, dass die Ladesäulen stets funktionieren, mit wirklich seltenen Ausnahmen.

Dieses Privileg steht nun auch anderen zur Verfügung.

Ausgespart bleiben bei der Freigabe durch Tesla offensichtlich Supercharger, deren Auslastung mit Tesla-Modellen schon bisher recht hoch war. Doch nicht gerade an wenigen Standorten können nun auch andere Elektroautos dreiphasig Wechselstrom laden.

Mit der Öffnung seines Supercharger-Netzes hatte Tesla im vergangenen November in anderen Ländern begonnen und im Zuge eines Pilotprojekts in den Niederlanden die nun eingetretene Ausweitung mit unbestimmten Datum angekündigt. Nun ist es also soweit. Zwischenzeitlich wurden neben den Niederlanden auch in Belgien, Frankreich, Spanien und Österreich Supercharger für die Allgemeinheit geöffnet worden.

Weltweit gibt es bereits mehr als 35.000 Tesla-Supercharger.

Tesla bietet auf seiner Homepage Interessierten die passenden Support-Informationen.

David vom YouTube Kanal Tesla Welt hat zum Thema ein Video veröffentlicht:

 


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2 Gedanken zu „Tesla Supercharger nun auch in Deutschland und der Schweiz für Fremdmarken geöffnet

  1. Als ehemaliger Tesla (Mod3) Besitzer bin ich glücklich nun meinen Ioniq5 an gewohnten Orten auch wieder laden zu können.
    Danke Tesla. Das ist ein grosser Beitrag zur Förderung der E-Autos.

  2. “Doch an vielen Orten können nun auch andere Elektroautos dreiphasig Wechselstrom laden.” Äh, was bitte hat “dreiphasiges Wechselstromladen” mit dem Thema des Artikels zu tun?

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