Spezielles E-Auto Design

Nicht nur aus ästhetischer Sicht sind die Anforderungen an das Design eines Elektroautos andere als sie für klassische Verbrennungsfahrzeuge gelten. Es geht vor allem um niedrigen Verbrauch und ideale Fahreigenschaften.

Ob das Design dann so dramatisch anders ausfallen muss, wie Tesla das bei seinem Cybertruck vorhat? – Geschmackssache. Aber auch diese ungewöhnliche Erscheinung lässt sich vielfältig begründen.

Foto: Karsten Klees

Tesla hat ja schon beim Model X Wagnis bewiesen… Die Tesla Modelle S, 3 und Y sind in Fragen der Windschnittigkeit vorbildlich. Zumindest die neusten Tesla-Modelle sind zudem für die Anforderungen des autonomen Fahrens gerüstet.

Doch auch andere Hersteller setzen bei ihren E-Autos auf besondere Formen, versuchen Gewicht zu reduzieren und priorisieren Aerodynamik. 

BMW hat beim BMW i3 viel Aluminium und kohlenstofffaserverstärkten Kunststoff eingesetzt. Das trieb den Preis der Fahrzeuge extrem hoch. Neuere der Bayern und auch E-Autos anderer deutscher Hersteller basieren auf Verbrennerplattformen. Das bringt ganz andere Nachteile mit sich.

 

Foto: Car Manaic

Manche halten es schlicht optisch für eine Zumutung, wenn Komponenten aussehen, wie zum Beispiel der Kühlergrill bei BMW.

Zumindest scheiden sich die Geister im Hinblick auf die sogenannten BMW-Nieren, die X7 und 4er Coupé auch in der elektrischen Form “zieren”. Eindeutig dem Konzern zuordnen kann man die Fahrzeuge dadurch schon.

 

Foto: Car Manaic

Schnuckelig anzusehen ist der Volkswagen ID buzz. Eine häufige Kritik, nicht nur bei diesem Fahrzeug ist aber, dass zunächst vorgestellte Studien noch gewagter waren und am Ende das Auto in der Serienproduktion weit konventioneller ausfällt.

 

Foto: Car Manaic

Manches, wie das leuchtende Logo bei diesem Audi scheitert schlicht an der Straßenzulassung. Und um noch mal auf den Cybertruck zurück zu kommen ist die Frage: Darf so ein Fahrzeug überhaupt in Europa fahren?

Auch im Online-Weiterbildungsformat T&Etalk geht es zuweilen um Designfragen. So war das Format bereits zu Gast bei Startech/Brabus in Bottrop und eine weitere Folge drehte sich speziell um das Tesla Model Y, welches live mit anderen Tesla Fahrzeugen verglichen wurde.

Die neuste Folge ist aber nun ausdrücklich der Design-Frage gewidmet. Unter anderem geht es um den Cybertruck, aber auch um die verschiedenen E-Modelle anderer Hersteller. Dazu wurden zwei ausgewiesene Experten eingeladen. Krankheitsbedingt wurde die ursprünglich für diese Woche geplante Folge verschoben. Am Mittwoch den 1. Juni 2022, ab 19 Uhr spricht nun T&Etalk-Moderator Nino mit den Designern Christoph Reichelt und Ulrich Heckmann. Letzterer hat durch seine Arbeit und seiner Liebe zu Autos in Kombination mit Fotografie, Architektur und Mode einen besonderen Blick für Designtrends und die schönen Dinge des Lebens. Christoph Reichelt veröffentlicht im T&Emagazin häufiger Beiträge zu Fahrzeugdesign.

Beide Gäste haben gute Kontakte zu namhaften Fahrzeugherstellern. Uli ist sogar der Designer der beliebten Tesla Felgen The New Aeros.

Live zu sehen ist der T&Etalk bei Twitch (T&Emagazin), bei YouTube (T&Emagazin), bei YouTube (buzzingDANZEI) und auf diversen Plattformen als Podcast zu hören auf dem Kanal von David Reich Tesla Welt.

 

 


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